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Prozent von 184 befragten Firmen wollen laut eigenen Angaben einen Einstellungsstop verhängen oder Personal abbauen, falls die bilateralen Verträge der Schweiz mit der EU wegfallen. Von den Grossunternehmen gaben diese Antwort gar 85 Prozent.

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Prozent von 184 befragten Firmen wollen laut eigenen Angaben einen Einstellungsstop verhängen oder Personal abbauen, falls die bilateralen Verträge der Schweiz mit der EU wegfallen. Von den Grossunternehmen gaben diese Antwort gar 85 Prozent. Das steht in einer Studie der BAK Basel im Auftrag des Branchenverbandes Swissmem der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie. Ferner ergab die Umfrage, dass über die Hälfte der Unternehmen in den ersten drei Jahren nach Verlust der Bilateralen weniger am Standort Schweiz investieren würden. Fast jedes zweite Unternehmen gab an, es würde innert drei Jahren Firmenteile oder den ganzen Betrieb in die EU verlagern. Im Falle eines Endes der Personenfreizügigkeit geht gut jede zweite Firma von Personalengpässen in der Produktion aus, und zwei Drittel der Unternehmen äusserten die Erwartung, Fachkräfte nicht mehr in angemessener Frist rekrutieren zu können. (sda)