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Rechenzentren wird Facebook weltweit betreiben, wenn das zweite europäische Rechenzentrum in Irland seinen Betrieb aufnimmt. Die Anlage in Clonee nordwestlich von Dublin solle komplett mit erneuerbarer Energie betrieben werden, erklärte das weltgrösste Online-Netzwerk in einem Blogeintrag.

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Rechenzentren wird Facebook weltweit betreiben, wenn das zweite europäische Rechenzentrum in Irland seinen Betrieb aufnimmt. Die Anlage in Clonee nordwestlich von Dublin solle komplett mit erneuerbarer Energie betrieben werden, erklärte das weltgrösste Online-Netzwerk in einem Blogeintrag. Bisher gibt es in Europa eines in Schweden. Facebook steuert von Irland aus sein Geschäft ausserhalb der USA. Facebook verarbeitet die Daten zum Teil nach wie vor in den USA. Doch dagegen gibt es Widerstand. Der Österreicher Max Schrems geht rechtlich gegen die Übermittlung seiner Daten in die USA vor. Er argumentiert, es sei davon auszugehen, dass die Daten dort nicht ausreichend geschützt seien und dem Zugriff etwa des US-Geheimdienstes NSA unterlägen. Im Zuge des Vorgehens von Schrems wurde der gesamte Rechtsrahmen für die einfache Datenübermittlung in die USA, die sogenannte Safe-Harbor-Vereinbarung, gekippt. Facebook betont, die Datentransfers seien auf andere Weise rechtlich abgesichert. (dpa)

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