55

Die Zahl

Drucken
Teilen

Millionen Franken investiert Oerlikon in eine neue US-Produktionsstätte. Der Technologiekonzern erweitert seinen Bereich additive Fertigung erneut. Nachdem Ende November die deutsche Citim GmbH übernommen worden war, will Oerlikon nun in den USA bis 2018 ein Forschungs- und Produktionszentrum für additiv gefertigte Komponenten errichten. Oerlikon wird dabei gegen 100 neue Arbeitsplätze schaffen, wie das Unternehmen gestern mitteilte. Der Konzern geht davon aus, dass die Nachfrage nach additiv ge­fertigten Metallbauteilen in den nächsten Jahren stark zunehmen wird. Der automatisierte Prozess zur Herstellung massstäblicher dreidimensionaler Objekte mittels Schichtbauprinzip bietet den Vorteil, ohne bauteilabhängige Werkzeuge zu produzieren. Mit den neuen Kapazitäten wird der Konzern über ein Netz von vier Standorten in der additiven Fertigung verfügen. (sda/red)