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Prozent der Schweizer Banken rechnen damit, dass der automatische Informationsaustausch (AIA) letztlich auch auf inländische Bankkunden angewendet wird. Dies allerdings erst nach der Einführung des AIA für ausländische Kunden.

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Piggy bank with flag coating over it isolated on white - Switzerland (Bild: (61088400))

Piggy bank with flag coating over it isolated on white - Switzerland (Bild: (61088400))

Prozent der Schweizer Banken rechnen damit, dass der automatische Informationsaustausch (AIA) letztlich auch auf inländische Bankkunden angewendet wird. Dies allerdings erst nach der Einführung des AIA für ausländische Kunden. «In der Schweiz ist das Verhältnis zwischen Bürger und Staat durch Liberalität und Selbstverantwortung und nicht durch übermässige Kontrolle geprägt», sagt Patrick Schwaller von der Beratungsfirma EY, die für ihr jüngstes Bankenbarometer 120 Geldinstitute befragt hat. «Dennoch kann sich die Schweiz den internationalen Entwicklungen nicht entziehen, und der AIA scheint dann vermutlich auch im Inland kein Tabu mehr zu sein», sagt Schwaller. Bisher hat der Trend zu mehr Steuertransparenz noch kaum Spuren hinterlassen in den Büchern der Banken: 69 Prozent gaben an, im letzten Jahr «keine bedeutenden Nettoabflüsse von Kundengeldern» registriert zu haben. Allerdings habe die Transformation gerade erst begonnen. (red.)