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Piratenangriffe hat das internationale Schifffahrtsbüro weltweit im ersten Quartal 2015 registriert. Damit ist die Anzahl im Vergleich zum Vorjahr um ein Zehntel gestiegen. Die Hälfte der bewaffneten Überfälle passierte vor den Küsten Südostasiens.

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Piratenflagge (Bild: (64709170))

Piratenflagge (Bild: (64709170))

Piratenangriffe hat das internationale Schifffahrtsbüro weltweit im ersten Quartal 2015 registriert. Damit ist die Anzahl im Vergleich zum Vorjahr um ein Zehntel gestiegen. Die Hälfte der bewaffneten Überfälle passierte vor den Küsten Südostasiens. Insgesamt wurden 140 Geiseln genommen, dreimal so viele wie im Vergleichszeitraum 2014. Von dreizehn angegriffenen Seeleuten wurden demnach drei verletzt. Laut dem Direktor des internationalen Schifffahrtsbüros ist die Zunahme in Südostasien ein Grund zur Sorge. Er fordert daher ein strengeres, koordiniertes und regionales Vorgehen gegen die Piraterie. Vor Südostasien wurden seit April 2014 binnen eines Jahres 23 Schiffe entführt. Im ersten Quartal wurden fünf Tankschiffe und ein Küstenschlepper gekapert. Vor allem Ölladungen sind bei Piraten ein beliebtes Diebesgut. (dpa)