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Die Zahl

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Millionen Bäume stehen im Schweizer Wald. Pro Einwohner ergibt das 66 Waldbäume. Alle drei Sekunden wächst ein Kubikmeter (m3) Holz nach. Jährlich nehmen die Waldbäume also um etwa 10 Millionen m3 zu und binden damit rund 2,2 Millionen Tonnen CO2 als Kohlenstoff. Das teilt Wald Schweiz, der Verband der Waldeigentümer, mit.

Das geerntete Holz werde nach traditionellem Handwerk sowie modernen Techniken weiter verarbeitet. So bleibe das CO2 auf lange Zeit im verbauten Holz gebunden. Schweizer Holz sei nicht nur Baustoff, sondern auch erneuerbarer Energieträger. Von 100 in Holzenergie investierten Franken verblieben nahezu 100 Franken in der Schweiz. Holz werde dezentral gewonnen, spare Transportkosten, erhöhe die Versorgungssicherheit und biete regionale ökonomische und ökologische Vorteile. Der Rohstoff Holz stehe aber nicht unbegrenzt zur Verfügung. Nach einer Phase der Plünderung der europäischen Wälder im 18. Jahrhundert ist in der Schweiz 1876 das erste strenge Waldgesetz entstanden, dank welchem nur so viel Holz geerntet werde wie nachwachse. (bor)