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mobile Leckdetektor-systeme liefert die Oerlikon Leybold Vacuum GmbH ans Genfer Wissenschaftszentrum für Teilchenphysik (Cern). Das System wird beim weltgrössten Beschleuniger LHC eingesetzt, dem Herzstück des Cern, dessen Forscher vor wenigen Monaten das Higgs-Teilchen entdeckt hatten.

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schnitt - wi - die zahl -

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mobile Leckdetektor-systeme liefert die Oerlikon Leybold Vacuum GmbH ans Genfer Wissenschaftszentrum für Teilchenphysik (Cern). Das System wird beim weltgrössten Beschleuniger LHC eingesetzt, dem Herzstück des Cern, dessen Forscher vor wenigen Monaten das Higgs-Teilchen entdeckt hatten. Im 27 Kilometer langen unterirdischen LHC-Rohrleitungssystem ist zwingend ein kontinuierlich reines Ultrahochvakuum erforderlich. Entsprechend ist die Helium-Lecksuche am Cern ein zentraler Aspekt: Entweicht das Edelgas aus dem Speicherring, sind keine Experimente durchführbar, denn die Betriebstemperatur wird mittels Helium konstant auf –271,3 °C gehalten. Nur unter diesen Bedingungen lassen sich im LHC die Teilchen auf Lichtgeschwindigkeit und anschliessend zur Kollision bringen. (T. G.)