40 Millionen für 145 Filialen

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Umbau Mit der Übernahme von Charles Vögele 2016 ist OVS mit einem Schlag zu einem der grössten Schweizer Kleiderdetailhändler geworden. OVS will künftig 145 Filialen betreiben. Diese rüstet OVS derzeit für 40 Millionen Franken um. Fast 100 Filialen wurden bereits umgebaut, vor zwei Wochen wurde beispielsweise das 2000 Quadratmeter grosse Geschäft an der Marktgasse in St. Gallen eröffnet. Unter anderem haben auch in Rorschach, Wil, Kreuzlingen oder Appenzell OVS-Filialen ihre Türen geöffnet. Der Modekonzern mit Hauptsitz Venedig hat sich unter dem umtriebigen Chef Stefano Beraldo mit einem Umsatz von fast 1,4 Milliarden Euro zur Nummer 1 Italiens gemausert. Heute gibt es 1200 OVS-Läden. 1100 davon befinden sich in Italien, der Rest in zwei Dutzend anderen Ländern. OVS will vermehrt international wachsen. Der trudelnde Modekonzern Vögele kam da gerade richtig. Die Übernahme ging nicht ohne Jobabbau über die Bühne: OVS hat am Hauptsitz in Pfäffikon und Freienbach SZ 260 Angestellte entlassen. Das gut 1000-köpfige Verkaufspersonal wurde komplett übernommen und soll ausgebaut werden. (rom)