36

bis 38 Milliarden Gewinn dürfte die Schweizerische Nationalbank (SNB) für das vergangene Jahr ausweisen. Damit rechnet die UBS.

Drucken
Teilen
ZUM HAlBJAHRESVERLUST 2011 DER SCHWEIZER NATIONALBANK STELLEN WIR IHNEN AM FREITAG, 29. JULI 2011 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Der Haupteingang der Schweizerischen Nationalbank am Freitag, 29. April 2011in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer) (Bild: PETER KLAUNZER (KEYSTONE))

ZUM HAlBJAHRESVERLUST 2011 DER SCHWEIZER NATIONALBANK STELLEN WIR IHNEN AM FREITAG, 29. JULI 2011 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Der Haupteingang der Schweizerischen Nationalbank am Freitag, 29. April 2011in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer) (Bild: PETER KLAUNZER (KEYSTONE))

bis 38 Milliarden Gewinn dürfte die Schweizerische Nationalbank (SNB) für das vergangene Jahr ausweisen. Damit rechnet die UBS. «Neben der vorteilhaften Wechselkurs- und Goldpreisentwicklung waren auch Kursgewinne auf festverzinslichen Papieren und Aktien wichtige Treiber», schreiben die Ökonomen der Grossbank. Dies ist auch eine frohe Botschaft für die öffentliche Hand. Nachdem letztes Jahr die Ausschüttung an Bund und Kantone ausgefallen war, weil die SNB für 2013 einen Verlust von 9,1 Milliarden verbucht hatte, sind nun Hoffnungen geweckt auf eine Ausschüttung vor über 1 Milliarde Franken. Die Milliarde ist in einer Vereinbarung zwischen der SNB und dem Eidg. Finanzdepartement im Grundsatz festgelegt. Schon dieser Betrag wäre für die öffentliche Hand ein «verspätetes Weihnachtsgeschenk», wie die UBS schreibt. Denn in den Budgets von Bund und Kantonen für 2015 seien insgesamt bloss 366 Millionen Franken als Ausschüttung eingerechnet. Ein relativ hohes Gewicht hat die Geldquelle unter anderem im Kanton Thurgau. (T. G.)