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Fälle von Managementwechseln in 51 Ländern hat eine Studie der Technischen Universität München und der University of Hongkong unter die Lupe genommen. Fazit: Unternehmen mit Frauen in der Führung und im
Full length businesswoman holding a clipboard (Bild: (97746398))

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Fälle von Managementwechseln in 51 Ländern hat eine Studie der Technischen Universität München und der University of Hongkong unter die Lupe genommen. Fazit: Unternehmen mit Frauen in der Führung und im

Verwaltungsrat werden an der Börse höher bewertet. Die Anleger beurteilen die Leistungen der wenigen Frauen, die sich auf der Karriereleiter ohne Quote durchsetzen konnten, besser als die Arbeit der vielen männlichen Kollegen. Die Studie – geprüft wurden Länder, in denen es von 1998 bis 2010 keine Frauenquote gab – folgte einer ungewöhnlichen Methode: Es wurden die Aktienkurse von Firmen untersucht, aus denen Führungskräfte durch Tod oder Krankheit ausgeschieden waren. «Unser Verfahren wirkt vielleicht ein wenig makaber, aber so konnten wir andere Einflussfaktoren minimieren», wird Studien-Mitautor Daniel Urban in der Mitteilung zitiert. Wenn Frauen durch Männer ersetzt würden, sei der Kursverlust am stärksten. Schied dagegen ein Mann aus, hielten die Aktien ihren Wert. «Frauen, die nicht durch Quoten in die Führungsgremien gelangt sind, tragen mehr zum Wert der Firmen bei als Männer», folgert Urban. Aus seiner Sicht sprechen die Erkenntnisse damit gegen eine Frauenquote. (red.)

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