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Prozent weniger Fusionen und Akquisitionen hat es im abgelaufenen Jahr bei Schweizer Unternehmen gegeben. Allerdings waren die Übernahmen deutlich grösser als 2011.

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Juso Demonstranten bei einer Mahnwache anlaesslich der GVs von Glencore und Xstrata vor dem Casino Zug am Freitag 7. September 2012 in Zug. Der Rohstoffkonzern Glencore hat die auf Freitag angesetzte Generalversammlung ueber die Fusion mit dem Bergbaukonzern Xstrata vertagt. (KEYSTONE/Urs Flueeler) (Bild: URS FLUEELER (KEYSTONE))

Juso Demonstranten bei einer Mahnwache anlaesslich der GVs von Glencore und Xstrata vor dem Casino Zug am Freitag 7. September 2012 in Zug. Der Rohstoffkonzern Glencore hat die auf Freitag angesetzte Generalversammlung ueber die Fusion mit dem Bergbaukonzern Xstrata vertagt. (KEYSTONE/Urs Flueeler) (Bild: URS FLUEELER (KEYSTONE))

Prozent weniger Fusionen und Akquisitionen hat es im abgelaufenen Jahr bei Schweizer Unternehmen gegeben. Allerdings waren die Übernahmen deutlich grösser als 2011. Das Gesamtvolumen der Transaktionen lag mit 111 Milliarden Franken mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr, wie das Beratungsunternehmen Ernst & Young ermittelt hat. Es war vor allem eine Transaktion, die den Durchschnitt 2012 nach oben drückte: der im Februar angekündigte Zusammenschluss des Rohstoffriesen Glencore mit dem Bergbaukonzern Xstrata mit einem Volumen von 49 Milliarden Franken. Klammert man diese Megafusion aus, betrug das Wachstum des Volumens noch 21 Prozent. Die Zunahme führt Ernst & Young auf den steigenden Optimismus der Firmen punkto Konjunktur zurück. (sda)

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