15

Die Zahl

Drucken
Teilen

Schweizer Lebensmittelverarbeiter hat der WWF Schweiz einem Umweltrating unterzogen. Das Rating zeigt, dass bei den Firmen die nötigen Veränderungen «für eine Wirtschaft innerhalb der ökologischen Belastungsgrenzen des Planeten» erst vereinzelt vorkommen. Einige Unternehmen kennen gar ihre wichtigsten Umweltbelastungen nicht oder tun sich schwer, diese anzugehen. Thomas Baumgartner, Manager Corporate Sustainability beim WWF Schweiz , hält fest: «Die Unternehmen ergreifen nicht die aus Umweltsicht notwendigen Massnahmen, sondern jene, die rasche Erfolge versprechen.» Allerdings gibt es auch einige ambitionierte Firmen. Dazu gehören Barry Callebaut, Bell, Bischofszell Nahrungsmittel, Elsa, Jowa, Micarna und Nestlé. Zwei Firmen befinden sich im «oberen Mittelfeld» (Emmi, Lindt & Sprüngli), vier im «unteren Mittelfeld» (Aryzta, Cremo, Ernst Sutter, Hero) und zwei in der Kategorie «Nachzügler & Intransparente» (Orior, Ospelt). Das Rating bestand aus sechs umweltrelevanten Bereichen: Nachhaltigkeitsstrategie, betriebliches Management & Investitionen, Produktentwicklung & Zulieferketten, Rohstoffe, Einbindung der Angestellten & Geschäftspartner und Politik & Rahmenbedingungen. (fky)