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Die Zahl

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Prozent weniger Beschwerden sind letztes Jahr von Konsumenten in der Schweiz wegen unlauteren Wettbewerbs eingereicht worden. Das ist der erste Rückgang seit 2012, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mitteilt. Dennoch bezeichnet das Seco das Niveau noch ­immer als hoch. Von einer Trendwende zu sprechen sei zu früh. Der grösste Teil der Reklamationen bleiben die unerwünschten Werbeanrufe. Sie machen mit fast 24000 den Löwenanteil der insgesamt 25875 Beschwerden aus. Oft sind Krankenkassen die Störenfriede, die Versicherte zum Wechsel überreden wollen. Weitere Beschwerden betrafen all­gemein irreführende Geschäftspraktiken, Adressbuchschwindel und Reklamationen im Versandhandel. Der grösste Teil der ­Reklamationen stammt von Konsumenten. Nur 866 kamen von Unternehmen. Das Seco hat wegen der Beschwerden 76 Firmen mit Warnschreiben abgemahnt und in 27 Fällen Strafklage ein­gereicht. 15 Klagen betrafen irreführende Geschäftspraktiken und 6 unerbetene Werbeanrufe trotz Sterneintrags. (sda)