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Milliarden Dollar oder noch mehr dürfte der US-Telekomkonzern auf den Tisch legen müssen, falls er sich mit der britischen Vodafone einig wird. In den Verhandlungen geht es um den geplanten Ausstieg von Vodafone am Gemeinschaftsunternehmen Verizon Wireless.

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Milliarden Dollar oder noch mehr dürfte der US-Telekomkonzern auf den Tisch legen müssen, falls er sich mit der britischen Vodafone einig wird. In den Verhandlungen geht es um den geplanten Ausstieg von Vodafone am Gemeinschaftsunternehmen Verizon Wireless. Am US-Mobilfunkanbieter halten Vodafone 45 Prozent und Verizon 55 Prozent. Sollte Verizon das Vodafone-Paket erwerben, wäre es eine der grössten Übernahmen seit vielen Jahren. Verizon Wireless ist mit 100 Millionen Kunden der grösste Mobilfunknetzbetreiber in den USA. Auf den Plätzen folgen AT & T, Sprint und die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US. Verizon möchte seit vielen Jahren die 1999 eingegangene Liaison mit den Briten lösen und das hochprofitable US-Mobilfunkgeschäft in Eigenregie betreiben. Laut der US-Agentur Bloomberg könnte der Kaufpreis gar 130 Milliarden Dollar betragen. (rtr)