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Die Zahl

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Prozent weniger dürfte die Schweizer Uhrenindustrie dieses Jahr exportiert haben als im Vorjahr. Das schätzt Verbandspräsident Jean-Daniel Pasche. Demnach dürften die Uhren­exporte bei 19,5 Milliarden Franken liegen, nach 21,5 Milliarden im Vorjahr und 22,2 Milliarden im Rekordjahr 2014. Doch nach 17 Monaten rückläufiger Uhrenexporte in Serie zeigt sich Pasche wieder vorsichtig zuversichtlich. Einerseits zeichne sich nach den Uhrenmessen in Genf und Basel ab, dass eine Stabilisierung zu erwarten sei. Dies unter anderem, weil sich der Markt in China wieder günstig entwickle. Positive Impulse seien auch aus Grossbritannien zu erwarten, wo das gefallene Pfund Einkäufe für Touristen verbilligt, und aus den USA. Zweiter Grund der Zuversicht ist das neue Gesetz, das per kommenden 1. Januar die Swissness-Kriterien verschärft. Damit werden laut Pasche die lang­fristige Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in das Label «Swiss Made» gestärkt. (sda)