Auszeichnung

Winterthurer Jugendpreis für «Filmbrugg» und «Radio4TNG»

Die Stadt Winterthur zeichnet zwei kreative Projekte mit dem Jugendpreis der Stadt aus. Der mit 10'000 Franken dotierte Preis geht je zur Hälfte an das Jugendradio «Radio 4 the next Generation» (Radio4TNG) und das Projekt «Filmbrugg».

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Stadt Winterthur vergibt Jugendpreis (Themenbild).

Stadt Winterthur vergibt Jugendpreis (Themenbild).

Keystone

Die jugendlichen Macherinnen und Macher werden für ihre Kreativität, ihren Durchhaltewillen und für ihr enormes freiwilliges Engagement geehrt, wie die Stadt mitteilte. Die Preise wurden am Mittwochabend von Stadtpräsident Michael Künzle und Stadtrat Nicolas Galladé im Theater am Gleis verliehen.

Das Projekt «Filmbrugg» ist ein Angebot der Jugendarbeit St. Urban in Winterthur-Seen. Im «Filmbrugg-Lager», das immer über Auffahrt stattfindet, entstehen jeweils drei Filme, die bei den Schweizerischen Jugendfilmtagen eingereicht werden. Schon mehrmals wurden Filme für den Wettbewerb ausgewählt.

Jährlich sind über 50 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in das Projekt involviert, wie es in der Mitteilung heisst. Das Planungs- und Leitungsteam investiert rund 2000 Stunden Freiwilligenarbeit in das Projekt. Mit dem Preisgeld werden besondere Anschaffungen für zukünftige Filmbrugg-Lager finanziert.

«Jung, frech, dynamisch»

Ebenfalls ausgezeichnet wird «Radio4TNG», das von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in ehrenamtlicher Arbeit betrieben wird. Es ist «jung, frech, dynamisch» und entstand ganz ohne Hilfe von Institutionen oder erwachsenen Förderern, wie es in der Mitteilung heisst.

Das Radio bietet eine Plattform für die Anliegen von Jugendlichen und für die Förderung junger Bands, für Newcomer und Jugendkultur. Den Stadtrat überzeugte das «einzigartige Jugendprojekt mit Potenzial zur nationalen Ausstrahlung».

Mit dem Preisgeld können Cedric Wiesendanger und sein Team für einige Zeit den einzigen grossen Kostenpunkt des Jugendradios bezahlen: die Suisa Gebühren. Für die Zukunft hoffen die Radiomacher auf einen Sponsor, der die Gebühren übernimmt.