Kriminalität

Raser nach mutmasslichem Rennen auf Autobahn im Aargau festgenommen

Zwei Junglenker sind laut Polizei nach einem mutmasslichen Raserrennen auf der Autobahn A1 im Aargau festgenommen worden. Die beiden waren in der Nacht auf Samstag in Spreitenbach AG mit Tempo 235 respektive 224 in eine Radarfalle getappt.

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Die Aargauer Kantonspolizei nahm zwei Junglenker nach einer nächtlichen Raserfahrt vorläufig fest. (Symbolbild)

Die Aargauer Kantonspolizei nahm zwei Junglenker nach einer nächtlichen Raserfahrt vorläufig fest. (Symbolbild)

KEYSTONE/URS FLUEELER

Bei den Tätern handelt es sich um einen 19-jährigen Serben und einen 21-jährigen Kosovaren aus dem Kanton Zürich, wie die Aargauer Kantonspolizei mitteilte. Sie beschlagnahmte die gemieteten Boliden der beiden Raser und eröffnete eine Strafuntersuchung. Die beiden Neulenker mussten ihre Führerausweise auf der Stelle abgeben.

Die beiden junge Männer wurden laut Polizei kurz nach Mitternacht praktisch gleichzeitig geblitzt. Auf dem Autobahnabschnitt galt die Höchstgeschwindigkeit 120 Kilometer pro Stunde (km/h).

Am selben Ort wurden in der Nacht noch weitere vier Autofahrer geblitzt, die massiv zu schnell unterwegs waren. Auch sie suchte die Polizei noch in der Nacht an ihrem Wohnort auf, um ihnen den Ausweis abzunehmen. Sie waren mit Geschwindigkeiten zwischen 168 und 187 km/h gemessen worden.

Polizei: Mehr Raser und "Protzer" unterwegs

Laut der Polizei nehmen vermehrt Raser und "Protzer" die wegen der Corona-Krise ansonsten weitgehend leergefegten Strassen in Beschlag. So würden über diese Tage laufend entsprechende Lärmklagen bei der Behörde eingehen. Diese würden sich oft auf Leute beziehen, die in leistungsstarken Autos herumfahren und mit unnötigen Beschleunigungsmanövern bewusst Lärm verursachen würden.

Als Treffpunkte seien Tankstellenshops beliebt. Von dort kämen immer wieder wegen Verletzung der Corona-Abstandsregeln. Die Aargauer Polizei kündigte weitere Geschwindigkeitsmessungen und Kontrollen von diesen Treffpunkten an.