Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Von Chur bis Schweden: Rückblick auf ein Unglückswochenende

Das vergangene Wochenende ist gleich von mehreren tragischen Vorfällen überschattet worden. In Schweden, Chur, Laax und in Vorarlberg kam es zu Unglücken mit tödlichem Ausgang.

Sechs Schweizer bei Frontalzusammenstoss in Nordschweden getötet

(sda) In der Nacht auf Samstag sind auf einer Landstrasse im Norden Schwedens sechs Schweizer ums Leben gekommen, ein siebter wurde verletzt. Ihr Kleinbus war frontal mit einem Lastwagen zusammengestossen. Bei fünf der sechs Verunglückten Schweizer handelt es sich um junge Männer aus der Berner Oberländer Gemeinde Adelboden. Die Todesopfer seien alle in den 1990er Jahren geboren, sagte eine Sprecherin der schwedischen Polizei am Sonntag der Nachrichtenagentur DPA.

Das gestrige Unglück in der Kurve der Strasse 395 ist nicht das erste, doch das bisher schwerste. Laut dem staatlichen Regionalkanal P4 Norrbotten haben sich an der gleichen Stelle seit letztem Sommer bereits fünf schwere Unfälle ereignet.

Drei Tote bei Wohnungsbrand in Chur

Ein Vater und seine zwei Kinder sind in der Nacht auf Sonntag bei einem Brand in einem Churer Wohnblock ums Leben gekommen. Die Polizei geht davon aus, dass der Vater das Feuer gelegt hatte. Der Brandalarm ging am Sonntag kurz nach 3 Uhr ein, wie die Bündner Kantonspolizei mitteilte. Die Feuerwehrleute fanden in der brennenden Wohnung die Leichen des 33-jährigen Mannes aus der Dominikanischen Republik, seines 3-jährigen Sohnes und seiner 8-jährigen Tochter.

In Chur brannte in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein Mehrfamilienhaus. (Bild: Kantonspolizei Graubünden)

In Chur brannte in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein Mehrfamilienhaus. (Bild: Kantonspolizei Graubünden)

Mann fährt in Fussgängergruppe – eine 27-Jährige stirbt

In der Nacht von Samstag auf Sonntag lief eine Gruppe von fünf Fussgängerinnen und Fussgängern Laax Murschetg her auf der Oberalpstrasse H19 in Richtung Laax. Um 03.30 Uhr erfasste ein Personenwagen eines in Richtung Laax fahrenden 24-Jährigen zwei Personen der Gruppe, dies teilt die Kantonspolizei Graubünden in einer Mitteilung mit. Dabei wurden eine 27-jährige Frau schwer und eine 26-Jährige mittelschwer verletzt.

Die 27-Jährige wurde mit einer Ambulanz ins Kantonsspital Graubünden nach Chur und die 26-Jährige mit einer weiteren Ambulanz ins Spital nach Ilanz transportiert. Die schwer verletzte Frau erlag am Sonntagnachmittag ihren Verletzungen.

Die Strasse in Laax, auf welcher sich der Unfall ereignete. (Bild: Kantonspolizei Graubünden)

Die Strasse in Laax, auf welcher sich der Unfall ereignete. (Bild: Kantonspolizei Graubünden)

Drei Skitourengänger bei Lawinenabgang in Vorarlberg getötet

Drei Skifahrer aus Süddeutschland sind in Lech im Vorarlberg in einer Lawine ums Leben gekommen. Wie die Behörden am Sonntag berichteten, wurde ein Mann aus der vierköpfigen Gruppe am Vormittag noch vermisst.

Die vier befreundeten Skitourengeher waren am Samstag den Angaben zufolge auf einer gesperrten Skiroute unterwegs. Am Abend wurden sie als vermisst gemeldet. Laut Polizei fanden die Retter die Leichen von drei Männern aus Oberschwaben kurz vor Mitternacht. Die noch vermisste Person kommt ebenfalls aus Süddeutschland.

Glück im Unglück für Autofahrer im Kanton Uri

Glück im Unglück hatten mehrere Autofahrer im Kanton Uri: Eine Lawine verschüttete am Sonntag vier Fahrzeuge auf der Strasse zwischen Hospental und Realp. Die Insassen konnten sich selber befreien, verletzt wurde niemand. Die Furkastrasse bleibt bis auf weiteres gesperrt.

Ein Schneeräumfahrzeug befreit die Furkastrasse. (Bild: Kantonspolizei Uri)

Ein Schneeräumfahrzeug befreit die Furkastrasse. (Bild: Kantonspolizei Uri)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.