Buchs
«Eine Investition in den Wirtschaftsraum des Rheintals»: Campus Buchs stösst auf breite Zustimmung

Für einmal ist man sich über alle Parteien hinweg einig: Der Campus-Gedanke ist unterstützenswert und zu fördern.

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Zum Gebiet des Campus Buchs gehören nebst den Bildungs-, Forschungs- und Innovationsinstitutionen auch die angrenzenden Wirtschaftsbetriebe.

Zum Gebiet des Campus Buchs gehören nebst den Bildungs-, Forschungs- und Innovationsinstitutionen auch die angrenzenden Wirtschaftsbetriebe.

Bild: PD

Das Campus-Projekt von Buchs geniesst prominente Unterstützung. Der Bildungsplatz Buchs hat seit jeher eine grosse Bedeutung für die Region Rheintal und das Fürstentum Liechtenstein. Nun soll er mit der Campus-Idee weiter gestärkt und nachhaltig gestaltet werden, wie es in einer Mitteilung heisst. Ziel ist es, am Campus Buchs einerseits Wirtschaft, Bildung, Forschung, Innovation, Gewerbe und Handwerk zu vereinen, andererseits auch Möglichkeiten zum Wohnen und für Begegnungen zu schaffen. Mit diesem Konzept wollen die Initianten innovative Unternehmen in der Region ansiedeln und die Attraktivität des Dreiländerecks steigern.

Letztlich will man erreichen, dass künftig weniger junge Menschen aufgrund ihrer Ausbildungsabsichten und beruflichen Möglichkeiten dauerhaft in andere Landesteile abwandern und dass im Gegenzug Fachleute und Dozenten angelockt werden.

Unterstützung über das Werdenberg hinaus

Vom Campus Buchs werden nebst dem Werdenberg auch die angrenzenden Regionen sowie das Fürstentum Liechtenstein und Vorarlberg profitieren. Inzwischen haben mehr als 50 Persönlichkeiten zur ideellen Unterstützung des Campus-Projekts ein Statement abgegeben, das unter www.campusbuchs.ch veröffentlicht wurde.

Unter ihnen beispielsweise die drei St.Galler Regierungsräte Stefan Kölliker, Susanne Hartmann und Beat Tinner, die Liechtensteiner Regierungschef-Stellvertreterin Sabine Monauni, sämtliche Werdenberger Gemeindepräsidenten und Kantonsrätin­- nen und Kantonsräte sowie Wirtschaftsvertreter. Jens Breu, Chief Executive Officer bei der SFS Group Heerbrugg, schreibt beispielsweise: «Mit dem Campus Buchs wird ein moderner Bildungs-, Kompetenz- und Innovationshub geschaffen, von dem die gesamte Region und ihre Anspruchsgruppen nachhaltig profitieren können. Als globaler Technologie- und Industriekonzern haben die Standortattraktivität und die praxisnahe Förderung junger Talente und Fachkräfte eine grosse Bedeutung für uns, die wir sehr begrüssen.»

Bettina Fleisch, Ei­gentümerin und CEO der Säntis Packaging AG in Rüthi und SwissPrimePack AG in Altstätten, ist überzeugt: «Der Campus Buchs ist eine Investition in den Wirtschaftsraum des Rheintals. Eine Hoffnung und eine Chance auf Impulse und Inspiration mit nachhaltiger Wirkung für die Unternehmen in unserer Region.»

Campus-Projekt soll noch bekannter werden

Der Buchser Stadtpräsident Daniel Gut freut sich über den breiten Zuspruch: «In den nächsten Wochen und Monaten werden wir das Campus-Projekt weiteren Entscheidungsträgern vorstellen.» Unter anderem sollen auch die St.Galler Nationalräte über das Projekt orientiert werden. Zwei von ihnen haben ihre Unterstützung mit einem Statement bereits zugesichert. CVP- Nationalrat und Bauernpräsident Markus Ritter betont die Wichtigkeit der Stärkung des Bildungs- und Forschungsstandorts für die Region als auch für die Landwirtschaft: «Am Campus Buchs – zu dem auch das Landwirtschaftliche Zentrum in Salez gehört – findet ein erfolgreicher Wissensaustausch und Technologietransfer mit der Praxis, Beratung und Wissenschaft statt.»

Der SVP-Nationalrat Mike Egger sagt abschliessend: «Mit dem Campus Buchs wird die Bildung, Forschung und Entwicklung optimal mit der Wirtschaft verbunden. Ein gewinnbringendes Projekt für die Innovation und Attraktivität unserer Region sowie des ganzen Kantons St.Gallen». (pd)