Handball NLB

Zu viele Fehler des TV Birsfelden im Spiel gegen den BSV Stans

Am Samstag, 6. Oktober, kassierte der TV Birsfelden im Spiel gegen den BSV Stans die erste Heimniederlage der Saison. Gegen ein solide auftretendes Stans verloren die Birsfelder die Partie mit 26:30.

Marc Schreier
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Mads Thomsen auf der Suche nach dem Torerfolg.

Mads Thomsen auf der Suche nach dem Torerfolg.

Christoph Wesp

Die Ausgangslage vor dem Spiel war für das Fanionteam des TV Birsfelden eigentlich sehr vielversprechend. Der bisher beste Start in eine NLB-Saison hat viel Selbstvertrauen in die Mannschaft gebracht.

Mit einem Sieg hätte man sogar den Anschluss an die Spitzenteams wahren können. Vielleicht war man sich seiner Sache auch etwas zu sicher, denn das Spiel der Hafenstädter wirkte insgesamt fahrig und fehleranfällig.

Man konnte sich zu Beginn zwar noch gute Chancen erspielen, scheiterte dann aber oft am starken Stanser Torhüter. Auch eine frühe Unterzahl der Stanser konnte nicht richtig ausgenutzt werden.

Lücken in der Abwehr und zu schwache Abschlüsse

Mit einer 4:2-Verteidigung versuchte man vor allem den erfahrenen Obad und den wirbligen Skrebsky Dutra in Schach zu halten. Dies gelang Anfangs relativ gut, doch zwei frühe Zeitstrafen gegen Boie Thomsen zwangen die Birsfelder, ihre Abwehr umzustellen. In der Folge fand der BSV Stans auch vermehrt Lücken in der Birsfelder Deckung und da die Abschlüsse vorne immer noch zu schwach waren, setzten sich die Stanser bis zur Pause gleich mit sechs Toren ab.

Für die zweite Halbzeit musste man sich vor allem bei den Würfen deutlich steigern. Zunächst gelang es nicht, die Stanser Verteidigung zu knacken und der Vorsprung schmolz nicht. Es dauerte bis zur 45. Minute, bis der Birsfelder Angriff mehr Fahrt aufnahm und der Vorsprung auf drei Tore verkürzt werden konnte.

Zeitstrafe in der Stärkephase

Leider kassierte man genau in dieser Stärkephase eine Zeitstrafe, welche das Birsfelder Aufbäumen abrupt beendete und den vorherigen Abstand wiederherstellte. Zum Schluss war die Hypothek zu gross und man verlor das Spiel mit 26:30.

Die erste Heimniederlage war gegen eine solide Stanser Mannschaft somit verdient, doch man wird das Gefühl nicht los, dass man sich heute selbst geschlagen hat. Man hat nun drei Wochen Zeit, um sich auf das wichtige Spiel gegen die SG Horgen/Wädiswil vorzubereiten und sich hoffentlich deutlich zu steigern.