Seener-Männerstamm

Seener-Männerstamm besucht Setz Museum

Hans-Ulrich Huber
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Bilder zum Leserbeitrag

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Am 19. Mai besuchten (48) Mitglieder des Seener-Männerstammes das Setz Oldtimer-Museum. Dieses zeigt nicht nur das Lebenswerk von Hanspeter Setz aus Dintikon auf, sondern es widerspiegelt auch den Geist und die Seele des ehemaligen Transportunternehmers und Technikfreaks, der, wie er selber sagte, seit jeher 'Treibstoff' im Blut hätte! Während des Aperos, im 2300 Quadratmeter umfassenden Museum, plädierte Setz (nach wie vor) für weniger Staat, weniger Gesetze und mehr Freiheit für das Unternehmertum. Dank einer überlegten Geschäftstrategie und guten Leuten sei es ihm aber (trotzdem) gelungen, die ehem. Transportfirma Setz zu einem erfolgreichen Unternehmen zu machen. Schon anfangs der Siebzigerjahre liess Setz seine Lastwagen auf automatische Getriebe umrüsten. Dies habe für die Firma zwar einen finanziellen Mehraufwand bedeutet, dafür die Effizienz (ökologisch u. ökonomisch) gesteigert. Anschliessend an die Einleitung ging es durch das mit über 100 Fahrzeugen bestückte Museum. Ein Schwerpunkt bilden Lastwagen der Marke 'Saurer, Berna und Scania'. Einer der wenigen originalen 'Colani-LKW' hat Setz ebenfalls in seiner Ausstellung. Daneben beinhaltet das Museum auch eine Vielzahl Personenwagen. Auch Rennwagen, z.B. ein 'Bugatti 35 B', aus den Zwanzigerjahren - oder ein 'Jaguar XJ 220' konnten bestaunt werden. Ebenfalls Fahrzeuge mit Elektro-und Hybridantrieb. Das älteste Elektro-Auto ist ein 'Rauch + Lang' aus der Zeit des ersten Weltkrieges. Ebenso ein 'Zehnder' Motorrad befindet sich in seiner Sammlung. H.P. Setz ist überzeugt, dass das Elektrofahrzeug eine grosse Zukunft haben dürfte - und ist schon deswegen bereits 'stolzer Besitzer' eines über 700 PS-starken 'Tesla S'! Die Besichtigung des Setz Museums liess manchem Oldtimer-Liebhaber das 'Herz höher schlagen' (..) Nach dem Museumsbesuch ging es weiter nach Lenzburg ins Hotel "Krone", wo man den Nachmittag bei einem (feinen) Zobig ausklingen liess.