Pfadi

Pfadi Big Horn im Land des Gruyère

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Die Pfadistufe der Pfadi Big Horn Lengnau verbringt ihr eineinhalb-wöchiges Zeltlager im Kanton Fribourg. Das Lagerthema ist „D’Pfadi ofem Cämpingplatz“.

Am Dienstagmittag sind 29 junge Pfaderinnen und Pfader auf, beziehungsweise neben dem Campingplatz Füllmättli in Plaffeien eingetroffen, um ihre Bungalows zu beziehen. Jedoch hat die Frau des Platzwarts, „Ursle“, ihre Reservation vergessen. Glücklicherweise hatte es auf der Wiese neben dem Campingplatz Überreste eines Pfadilagers, wessen Bewohner es wohl fluchtartig verlassen haben. So konnten die Pfader der Pfadi Big Horn dieses Lager beziehen und doch auf dem Campingplatz hausen. Am nächsten Tag lernten die Kinder dann die Bewohner des Campingplatzes kennen. Sie trafen auf die Stammtischjasser, welche aus Bauer und Kameramann Bruno, Gärtner Hans Häfliger, Bünzli Norbert Örgeli (N.Örgeli) und Insta travel girl Eveline bestehen. Der Kiosk wird betreut von Kioskfrau Liesbeth, für Unterhaltung sorgt die Sängerin Helene Frischer. Der Partymacher und Lagerplatz-Assi Ingo ohne Flamingo sorgt für Partystimmung Tag und Nacht. Tamy, Yoga-Frau und Influenzerin, sorgt dafür, dass alle Campingplatzbewohner viele Follower haben. Ausserdem leben Cämping-Omi Hannelore, Schnösel Maximilian von der HSG, Treehugger und Umweltschützer Huggleberry Slim und Goldgräber Manfred Money im Füllmättli. Am Nachmittag bildeten sich die Teilnehmer in verschiedenen Bereichen weiter mit den Spezial-Examen (Spez-Ex). Dort wird ein Lagersong komponiert, eine Lagerzeitung geschrieben, geschauspielert und sich in den Bereichen Wasser, Umwelt und Meteorologie weitergebildet.

Skandal um Gruyère

Bauer Bruno liefert seine Milch bei Gruyère ab. Am Donnerstag wurde von Vertretern von verschiedenen Käsemarken (Tilsiter, Emmentaler, Mozzarella und Gruyère) eine Olympiade veranstaltet. Die Teilnehmer kämpfen während des ganzen Lagers in 4 Gruppen: Kontinentenhüpfer, Partygänse, Bünzlis und Gärtner. Am Schluss wählten sie Gruyère als ihren Sponsor. Jedoch bereuten sie dies einige Stunden später, als bei der alljährlichen Käsemesse der Gruyère haushoch gegen die anderen Sorten verliert, obwohl er bis jetzt immer gewonnen hatte. Am nächsten Morgen war Bauer Bruno verschwunden. Es wird vermutet, dass er beschämt ist, da er die Milch für den angeblich sehr schlechten Gruyère liefert. Um den Ruf des Greyezers wiederherzustellen, kochten die Pfadis Käsegerichte mit Gruyère. Als zusätzliche Promo bauten die Kinder am Abend aus Blachen in ihren Lagergruppen eine eigene Showkäserei und drehten ein Werbevideo.

Auf der Suche nach Bauer Bruno

Als Bruno am Samstagmorgen immer noch nicht zurückgekehrt ist, machten sich die Teilnehmer auf die Suche nach ihm. Zuerst bildeten sie sich aber noch etwas weiter in Pfaditechnik und lernten unter anderem Rettungsgriffe und das Morsen. Da Bruno so stinkt, muss er im Materialzelt schlafen. Dort fanden die Pfadis am Nachmittag ein grosses Loch im Boden. In diesem hatte es einen Brief in Hieroglyphen, welchen die Pfadis während eines riesigen Leiterspiels entschlüsseln, wobei herauskam, dass man auf dem Platz nicht buddeln darf. Dies ist jedoch komisch, da der Schatzgräber die ganze Zeit Löcher gräbt. Die Kinder stellten ihn zur Rede, jedoch wurden sie nicht schlauer daraus. Am Abend begab sich die Pfadigruppe noch zum Fluss, um dort den Abend mit einem SingSong ums Lagerfeuer ausklingen zu lassen. Am Sonntagmorgen waren alle erfreut: Bauer Bruno ist zurück! Jedoch war er verletzt. Er erzählte, dass er eine Box mit geheimnisvollen Nummern gefunden hatte, welche der Schatzgräber ihm abnehmen wollte, Bruno konnte aber glücklicherweise fliehen. Bei einem Kampf zwischen den beiden fand Bruno heraus, dass die Informationen in der Box wichtig seien für das weitere Vorgehen der Mafia. Der Jasser konnte die Box aber bereits vorher verstecken. Nun mussten die Pfadis die Box wiederfinden. Auf einer Schnitzeljagd folgten sie den Hinweisen von verschiedenen Personen und konnten die Box schlussendlich wiederfinden. In der Box waren Koordinaten, bei welchen vermutlich wichtige Hinweise versteckt sind. Da diese recht weit weg und ziemlich weit auseinander liegen, wird entschieden, sich in 5 kleine Gruppen aufzuteilen und die Hinweise in einer zweitägigen Wanderung zu holen.

Die Pfader und Pfaderinnen sind gespannt, wie es mit der Mafia weitergeht und geniessen nun noch die letzte Lagerwoche!

Plaffeien, lubia v/o Sarah Hitz