Naturfreunde Sektion Obergösgen

Naturfreunde Sektion Obergösgen wandern zur Alpe Nimi

Edith Ounde
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Neun Naturfreunde der Sektion Obergösgen trafen sich frohgemut am Samstagmorgen am Bahnhof Olten, von wo aus es mit dem Direktzug nach Locarno ging. An der Seepromenade genossen wir einen ersten Café. Mit dem Bus ging es zum Startpunkt Maggia Centro. Zuerst führte uns der Weg durch das typische Tessiner Dorf mit seinen Steinhäusern, hoch zur Kapelle, dann folgte der steile Anstieg zur Alpe Nimi. Zum Glück konnten wir zum grossen Teil im schattigen Kastanienwald wandern. Für die Mühe wurden wir mit frischem Ziegenkäse belohnt, der von den 140 Ziegen auf der Alp hergestellt wird. Pietro der Hüttenwirt bewirtschaftet die Alp seit über 30 Jahren und hat dem verlassenen Ort und verfallenen Steinhäusern neues Leben ermöglicht. Er stoppt so die Verbuschung der Weiden und züchtet für „Spezia Rara“ die heimische schwarze Verzasca Ziege. Frühstück gab es draussen am grossen Steintisch, wo wir dem emsigen Treiben der Helfer zuschauten, die die Ziegen zum Melken zusammen trieben. Mit einem letzten Blick auf den Lago Maggiore und die Monterosa Gruppe die in der Morgensonne leuchtete, nahmen wir Abschied von diesem speziellen Ort. Über die Alpweiden wanderten wir dem höchsten Punkt unserer Wanderung dem „Madone“ entgegen. Weiter gings über den Pizzo della Trosa nach Cimetta, dem Endpunkt unserer Wanderung, wo wir uns bei einem kühlen Getränk von den Anstrengungen und den Temperaturen erholten. Zum Abschluss dieser wunderbaren Tour genossen wir die Talfahrt mit der Seilbahn nach Locarno.