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Männerriegenreise ins Weinland Hallau

Alois Herzog
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Männerriegenreise ins Weinland Hallau

Das Klettgau, «Chläggi» wie die Einheimischen sagen, liegt etwas abseits der grossen Verkehrsströme. Mit 386 Hektaren Rebfläche ist es aber das bedeutendste Weinbaugebiet im Kanton Schaffhausen und der grösste zusammenhängende Rebberg in der Deutschschweiz. 17 Männerturner besammelten sich am vergangenen Samstag zur Reise ins Weinland. Auf dem Programm stand der «Blauburgunder-Panoramaweg». Nach der Zugfahrt konnte in Schaffhausen der Morgenkaffee genossen werden. Der Bus brachte die Wanderer auf die Siblingerhöhe, dem Ausgangspunkt, mitten in einem unbewohnten Gelände. Bereits von Weitem grüsste die Kirche «St. Moritz», das Wahrzeichen der Region. Nach einem Marsch von über einer Stunde, bei bewölktem, aber trockenem Wetter, lud das «Räbhüsli mit einer prächtigen Pergola zu einer Weindegustation. Dieses wird von Weinbauern der Region betrieben und liegt, gemäss der Werbung, zwischen Reben, Rhein und Hügeln. Das Sortiment umfasst alle Weinarten. Wegen einsetzendem Regen konnte der Aufenthalt hier verlängert und auch noch das Picknick eingenommen werden. Die verschiedenen probierten Weine und als danach überraschend auch noch der Spezialkaffee und Kuchen serviert wurde, liessen die Stimmung anheben. Nun galt es aber wieder die Wanderung fortzusetzen. Die grossartige Aussicht über Rebberge und weit darüber hinaus konnte immer wieder bestaunt werden. Weiter führte die Route über einen nach Südosten erstreckenden Bergzug, mit leichten Steigungen. Inzwischen herrschte schönes Wetter und Sonnenschein. Mit einer Distanz von 13 km und einer Marschzeit von ca. 3 1⁄2 Stunden hiess das Ziel Trasadingen, ebenfalls ein Weinort an der Grenze zu Deutschland. Die Lokalbahn brachte die Wanderer zurück nach Schaffhausen. Nach einer kleinen Stadtführung konnte im Restaurant Falken, in der Altstadt und einer Fussgängerzone, zum krönenden Abschluss ein feines Nachtessen eingenommen werden. Über Zürich und Aarau führten Bahn und Bus die Männerturner wieder zurück nach Gretzenbach.

Alois Herzog