Hauseigentümerverband Dietikon-Urdorf
Generalversammlung des Hauseigentümerverbandes Dietikon-Urdorf

Hans Schenk
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Die Fernwärmeversorgung der Limeco AG, deren Ausbau derzeit vorangetrieben wird, ist für 80 bis 100 Jahre geplant und nicht nur bis 2030 oder 2035, wenn die heutige Anlage stillgelegt werden muss, führte der Leiter Erneuerbare Energie der Limeco AG, Herr Stéphane Mächler, während seines Vortrages im Anschluss an die Generalversammlung des Hauseigentümerverbandes Dietikon-Urdorf aus. Es sind bereits Alternativen geprüft worden und vorhanden, sollte keine neue Kehrichtverbrennungsanlage im Raum Limmattal erstellt werden können. Dazu werden sich die Stimmbürger, auch die rund 90 Anwesenden Mitglieder des HEV Dietikon-Urdorf, welche der Präsident Hans Schenk zur Versammlung begrüssen durfte, noch an der Urne zu äussern haben. Nebst den Fernwärmeanschlüssen im Silbern-Gebiet, das seit 1985 mit Fernwärme bedient wird, wurden bereits zahlreiche neue Anschlussverträge vereinbart. Eine der ersten Überbauungen ausserhalb der Silbern war dabei die Stockwerkeigentümergemeinschaft Fondli mit 212 Wohnungen, welche damit die strengen Umwelt-Vorgaben der MuKEn 2014 (Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich), die bis 2020 im Kanton Zürich eingeführt und bei einem Heizungsersatz beachtet werden müssen, umgehen bzw. erfüllen kann. Urdorf wird ebenfalls in den Genuss von Fernwärme kommen, allerdings erst in einer späteren Phase, etwa 2021, da die Leitungen teilweise mit und entlang der Limmattalbahn erstellt werden.

Vorgehend zu den Fernwärme-Informationen führte der Präsident Hans Schenk speditiv durch die ordentlichen Traktanden wie die Genehmigung der Abrechnung und des Budgets, die Festsetzung der Jahresbeiträge. Zum Jahresbericht machte er einige Ergänzungen, so, dass der Ständerat in der Wintersession die Motion Egloff zur Änderung der Bestimmungen über den Eigenmietwert trotz der im Herbst 2016 übergebenen eindrücklichen Petition mit 145'000 Unterschriften abgelehnt hat und eine eigene Version ausarbeiten will. Daneben konnte er ausführen, dass gemäss Information des Dietiker Stadtpräsidenten Otto Müller im Zusammenhang mit dem Bau der Limmattalbahn bereits verschiedene Bauherren im Zentrum und entlang der Badener- und Zürcherstrasse Interesse für Neubauvorhaben angemeldet hätten. Weiter informierte der Präsident, dass das Bundesgericht eine Einsprache gegen den Anfangsmietzins von zwei Mietern in der Stadt Zürich geschützt hat, welche ein Jahreseinkommen von Fr. 180'000.-- aufweisen. In der Stadt Zürich sei gemäss Statistik Wohnungsnot. Ob die Mieter in einer Zwangslage sind oder nicht, spielt bei der Beurteilung keine Rolle. Mit einer bereits eingereichten Motion möchte Nationalrat Egloff künftig solche Anfechtungen nur noch zulassen, wenn der Mieter in einer Not- oder Zwangslage ist. Im Anschluss an die Versammlung durfte der Präsident die Mitglieder zu einem kleinen Imbiss und einem gemütlichen Zusammensein und Ausklang einladen.

Der Vorstand

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