Zweite Niederlage in Folge

In der 2. Liga interregional endet für den FC Amriswil das Gastspiel in Küsnacht mit einer verdienten 1:3-Niederlage. Contartese erzielte den einzigen FCA-Treffer.

Ernst Zaugg
Drucken
Teilen

fussball. Auf dem vom Schnee geräumten, aber trotzdem glitschigen Kunstrasen am Zürichsee taten sich die Amriswiler vor allem in der 1. Halbzeit schwer. Es fehlte das genaue Passspiel nach vorne. Ganz anders das Heimteam, das von Beginn weg hellwach war und Belda mit Weitschüssen von Fotheringham, Gasche und Hürlimann eindeckte. Mit einer tollen Blitzreaktion klärte Belda an der Strafraumgrenze eine Angriffssituation der Küsnachter ab.

Zürcher Doppelschlag

Doch dann kam es, wie es kommen musste. Der laufstarke und schnelle Evariste auf der rechten Seite flankte mit dem linken Fuss zur Mitte und Salluce köpfte den Ball lehrbuchmässig in die untere rechte Torecke. Keine vier Minuten später (27.) hiess es bereits 2:0. Nach einem Schnitzer in der Amriswiler Verteidigung erbte Salluce und liess Belda mit einem harten Schuss aus kurzer Distanz keine Chance.

Die mitgereisten Amriswiler Fans waren sich einig, nur ein Glückstreffer konnte den FCA zurück ins Spiel bringen. Eine gefährliche Flanke von Macedo wurde vom gegnerischen Goali abgefangen. Kurz vor der Pause lag der Ball im Strafraum vor dem freistehenden Maiorana, doch sein Schuss flog einen halben Meter über die rechte hohe Torecke.

Unter Druck

Nach Wiederbeginn klatschte das Leder schon nach einer Minute an die linke Torumrandung des Amriswiler Gehäuses. Dies wäre wohl die endgültige Entscheidung gewesen. Kurz darauf tauchte der linke Aussenläufer Corda nach einem Sololauf im Amriswiler Fünferraum auf, vergab aber aus kürzester Distanz. In der 55. Minute musste Belda nochmals sein ganzes Können aufbieten, um ein weiteres Tor von Salluce zu verhindern. Nach einem tollen Schuss von Longo ins Kreuzeck musste sich dann Rinaldi auch einmal strecken.

Bei immer stärkerem nassem Schneefall plätscherte die Partie dahin, und es gab auch terrainbedingt einige Fouls, welche mit gelb bestraft wurden, ohne dass man von Gehässigkeiten sprechen konnte.

Kurz gehofft

Zehn Minuten vor dem Spiel-ende gelang Contartese aus einer keineswegs zwingenden Situation heraus der Anschlusstreffer. Doch praktisch im Gegenzug gelang Hürlimann das 3:1. Zwar kämpften die Amriswiler um eine Resultatverbesserung. Zinnàs schöner Freistoss aus 20 Metern wehrte Rinaldi aber ebenso ab wie einen Kopfball von Soller.

Trainer Sager fehlten einige Stammspieler an diesem Abend. Die aufgelaufenen Spieler haben gekämpft und sich für den FC Amriswil eingesetzt. Dazu gehören auch die Ersatzspieler wie «Altmeister» René Soller, der sich nicht zu schade war, um sich auf die Bank zu setzen.

Aktuelle Nachrichten