Zweite Hürde übersprungen

Der HSC Kreuzlingen feiert im zweiten 1.-Liga-Meisterschaftsspiel den zweiten Sieg. Gegen Pfader Neuhausen resultiert ein ungefährdeter 34:25-Erfolg.

Markus Rutishauser
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HANDBALL. «Die Mannschaft hat sich im Vergleich mit dem Auftaktspiel gegen Arbon steigern können», attestierte Kreuzlingens Sportchef Alexander Mierzwa den Spielern eine insgesamt gute Leistung. Cheftrainer Andy Dittert begann mit einer neuen Startformation und vertraute dabei auch auf junge eigene Spieler.

Gerade die Jungen wie Pascal Schweikhardt, Jonas Göhringer, Jonas Heim oder Luca Major zeigten dabei positive Leistungen. Erfreut äusserte sich Mierzwa ebenso über den Auftritt von Torhüter Beco Perazic, der den Bundesliga-erfahrenen Patrick Glatt in der zweiten Halbzeit gleichwertig ersetzen konnte. «Es ist natürlich toll, wenn wir auf zwei starke Keeper zählen können», betont Mierzwa.

Neuhausen nur am Anfang gut

Herausforderer Neuhausen, der nach einem klaren Cup-Erfolg über den Zweitligisten Baden in Kreuzlingen seinen Meisterschaftseinstand gab, hielt unter der Regie des litauischen Ex-Nationalspielers und langjährigen NLA-Profis Vaidas Klimciauskas (37) nur in der Startphase mit.

Kreuzlingen verteidigt kompakt

Nach etwas mehr als einer Viertelstunde setzten sich die Kreuzlinger erstmals auf drei Treffer ab und verteidigten diesen Vorsprung dank einer gegenüber dem Startspiel kompakteren Abwehr bis zur Pause souverän. Auch wenn die Schaffhauser nach der Pause alles versuchten, um die Kreuzlinger nochmals vom Weg abzubringen, mussten sie bald einmal einsehen, dass sie die Heimreise mit leeren Händen werden antreten müssen.

Zehn Tore Vorsprung

Der Vorsprung des HSC Kreuzlingen pendelte sich in der Folge bei vier bis sechs Treffern ein. Zweieinhalb Minuten vor Schluss betrug er dann sogar erstmals zehn Tore. Die Dittert-Truppe zeigte in der zweiten Halbzeit eine sehr solide Leistung und setzte ein zweites Ausrufezeichen hinter den Auftrag, in eigener Halle wieder eine Macht zu sein. Am Ende hatten bis auf eine Ausnahme sämtliche eingesetzten Feldspieler mindestens zwei Treffer auf ihrem Konto, was die Breite und Ausgeglichenheit des Kaders aufzeigt.

Zum Spitzenspiel nach St. Gallen

Mit 4:0 Punkten auf der Habenseite reist es sich am nächsten Samstag etwas entspannter zum Spitzenkampf des dritten 1.-Liga-Spieltages nach St. Gallen. Um 19 Uhr trifft das Team von Andy Dittert in der Kreuzbleichehalle auf den aufstiegswilligen SV Fides St. Gallen. Dabei gibt es ein Wiedersehen mit Torhüter Lukas Buff und Marcel Misteli, welche auf diese Saison hin vom Bodensee in die Olma-Stadt wechselten.