Zweimal Rang drei für die Schweiz

Die Schweizer Unihockey-Nationalteams müssen an den Vier-Länder-Turnieren jeweils Schweden und Finnland den Vorrang lassen. Die Schweizerinnen verlieren in St. Gallen zum Schluss 1:12.

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Die Schweizerinnen, hier Natalie Stadelmann, konnten sich in St. Gallen nur gegen Tschechien durchsetzen. (Bild: Ralph Ribi)

Die Schweizerinnen, hier Natalie Stadelmann, konnten sich in St. Gallen nur gegen Tschechien durchsetzen. (Bild: Ralph Ribi)

Unihockey. Die Schweizerinnen unterlagen im St. Galler Athletik Zentrum zum Abschluss des Turniers der Euro Floorball Tour den Weltmeisterinnen aus Schweden diskussionslos 1:12. Damit belegte das Team von Nationaltrainer Felix Coray Rang drei, eine Plazierung mit der man an der WM im Dezember gut leben könnte. Die Begegnung gegen Schweden zeigte den WM-Gastgeberinnen zum Saisonabschluss aber deutlich auf, dass der Abstand zu den Besten noch enorm ist.

Ein Drittel lang dabei

Ein Drittel lang sah alles sehr gut aus für die Schweizerinnen, mit 1:2 ging es in die erste Pause. Dann schalteten die Schwedinnen allerdings einige Gänge höher und zeigten den 470 Zuschauern in St. Gallen weltmeisterliches Unihockey. Mit einem Doppelschlag setzten sich die Skandinavierinnen kurz nach Wiederbeginn entscheidend ab und vergrösserten ihren Vorsprung bis zur zweiten Pause kontinuierlich auf 8:1. Die Weltmeisterinnen waren dabei in allen Belangen überlegen und überforderten die Schweizerinnen mit ihren schnellen Kombinationen Mal für Mal. Die Schwedinnen waren physisch und gedanklich meist einen Schritt voraus.

Revanche gegen Tschechien

Die Männer gewannen im schwedischen Linköping zum Abschluss gegen Tschechien mit 7:4. Die Schweiz nahm an diesem Gegner erfolgreich Revanche für die Niederlage im Spiel um Platz drei an der vergangenen WM. Die Partie war schon vor dem Schlussdrittel entschieden. Das Team von Petteri Nykky, der an diesem Turnier seinen Einstand als Nationaltrainer gab, führte nach 40 Minuten mit 6:1. Davor hatte die Schweiz gegen Gastgeber Schweden mit 5:6 und Weltmeister Finnland mit 2:8 verloren. (red.)