Zwei weitere Dämpfer

Die Ambitionen für die NLB-Playoffs von Thurgau erleiden einen Rückschlag. Aus den zwei Partien vom Wochenende gegen Visp holen die Ostschweizer bloss einen Punkt. Gestern unterliegen die Thurgauer dem Gegner nach Verlängerung.

Markus Rutishauser
Merken
Drucken
Teilen
Trotz des starken Goalies Dominic Nyffeler gibt es für Thurgau am Wochenende nur einen Punkt gegen Visp. (Bild: Mario Gaccioli)

Trotz des starken Goalies Dominic Nyffeler gibt es für Thurgau am Wochenende nur einen Punkt gegen Visp. (Bild: Mario Gaccioli)

EISHOCKEY. Die Chancen der Thurgauer auf die zweite Playoff-Teilnahme in Folge sind am Wochenende weiter gesunken. Im Fernduell mit den GCK Lions machte das Team von Coach Christian Weber in den beiden Spielen gegen Visp nur einen Punkt auf die Zürcher wett. Bei zwei Partien mehr auf dem Konto liegt Thurgau damit weiterhin drei Punkte hinter GCK Lions im Schlussrang der Tabelle. Am nächsten Samstag empfangen die Ostschweizer im siebtletzten Qualifikationsspiel den letzten verbleibenden Konkurrenten um die Playoff-Plätze zum kapitalen Heimspiel in der Weinfelder Güttingersreuti. Ein Heimsieg ist dannzumal Pflicht.

16 Minuten genügen Visp

Am Samstag hielten die Thurgauer im Wallis beim 3:5 dank viel Disziplin und Kampfgeist rund ein Drittel mit, ehe sie von der Offensive des Heimteams überrollt wurden. Auf den Führungstreffer der Ostschweizer durch Tyler Spurgeon in Überzahl in der 24. Minute reagierten die Gastgeber vor über 3600 Zuschauern heftig. Marc Geiger glich nur 57 Sekunden später zum 1:1 aus und Sandro Wiedmer, Tomas Dolana sowie Luca Hischier schraubten das Resultat innerhalb von zehn Minuten auf 4:1 hoch. Von diesem Rückschlag erholten sich die Thurgauer nicht mehr. Zudem beantwortete Visp auch den zweiten Treffer der Gäste durch Fadri Lemm noch vor der Sirene mit dem wegweisenden 5:2. Erst danach schaltete Visp einen Gang tiefer.

Thurgau holt 0:2 auf

Während der ersten halben Stunde des Rückspiels vom Sonntag schien der Tabellendritte aus Visp einen problemlosen Auswärtssieg zu realisieren. Zwar war Thurgau das Heimteam, doch über weite Strecken wurde es von den Gästen aus dem Welschland an die Wand gespielt. Diese hätten aber viel mehr als nur das 0:1 durch Alain Brunold in Überzahl herausholen müssen. Dass die bis dahin kraft- und mutlosen Thurgauer trotzdem im Spiel blieben, hatten sie in erster Linie ihrem starken Goalie Dominic Nyffeler zu verdanken, der zahlreiche erstklassige Chancen der Gäste vereitelte. Erst nach dem 0:2 durch Niki Altorfer in der 27. Minute erwachte der Gastgeber aus seiner unerklärlichen Lethargie.

Während Visp abbaute, kam Webers Mannschaft nun besser ins Spiel. Dank den Toren von Danny Irmen in der 35. Minute und Spurgeon in der 56. Minute glich sie noch zum 2:2 aus. Doch nach nur 27 Sekunden in der Verlängerung besiegelte Tomas Dolana die dritte Niederlage in Serie mit einer Direktabnahme. Thurgaus Benjamin Winkler sass wie schon bei zwei Gegentoren am Samstag auf der Strafbank.