Zwei unerfreuliche Minuten

Die zweite NLB-Doppelrunde ergab für die Thurgauer drei Punkte. Auf den 5:4-Sieg im Heimspiel gegen Sarganserland folgte auswärts gegen Eggiwil eine 8:11-Niederlage.

Thomas Schwarz
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UNIHOCKEY. Die ersten sechs Teams trennen nach dieser Doppelrunde nur sechs Punkte. Insofern waren für Floorball Thurgau knappe Spiele zu erwarten gegen die beiden Gegner, welche ebenso auf den Playoffplätzen zu finden sind. Gegen Sarganserland gelang der Start den Gästen besser, 2:0 führten diese bereits nach sechs Minuten. Altwegg und Höneisen konnten diese Führung noch im Startdrittel ausgleichen.

Mit dem Pressing der Sarganser bekundeten die Thurgauer einige Mühen, dennoch konnte der Schaden in Grenzen gehalten werden. Ein Tor gelang den Gästen dennoch kurz vor der ersten Sirene. Das Mitteldrittel bot weiterhin ein ausgeglichenes Spiel, jedoch erledigte Thurgau seine defensiven Aufgaben deutlich besser. Durch einen Treffer in Überzahl von Früh war der Stand wieder unentschieden.

Das Schlussdrittel bestritt das Heimteam energischer und verbuchte weitere zwei Tore. Durch gute Paraden von Oertig genügten diese Treffer zum 5:4-Sieg.

Zu viel Raum für Eggiwil

Tags darauf wartete in Zollbrück die nächste Herausforderung. Die Thurgauer wollten ihre Niederlage schnell vergessen machen und entsprechend wurde auf ein Abtasten verzichtet. Gleich neun Tore fielen in den ersten zwanzig Minuten. Vier davon konnten die Thurgauer erzielen, aber ein Rückstand war dennoch Tatsache. Der Rhythmus war in dieser Partie weiterhin hoch.

Beide Teams versuchten, den Sieg in der Offensive zu erzwingen, so konnten sich beide Hüter nicht über mangelnde Arbeit beschweren. Die erste Thurgauer Linie schaffte es bis zur 59. Minute acht Treffer zu erzielen. Leider waren die anderen Linien nicht gleichermassen effizient. Zumindest nicht so wie die Eggiwiler, welche stets gut Schritt hielten mit den Gästen. Die letzten zwei Minuten hatten es dann in sich, jedoch aus Thurgauer Sicht sehr unerfreulich.

Zu wenig konsequent

Kleine Fehler wurden rigoros ausgenützt und Eggiwil traf noch dreimal. «Solche Spiele kann es geben, haben wir gegen Sargans das Maximum aus unserer Leistung herausgeholt, genügte eine durchschnittliche Leistung gegen Eggiwil nicht mehr. Diese Erkenntnisse werden wir im nächsten Spiel wieder zu unserem Vorteil anwenden», bleibt Coach Frischknecht realistisch.

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