Zwei starke RiWi-Siege

Faustball Die FG Rickenbach-Wilen ist mit zwei klaren Siegen und einer unnötigen Niederlage in die neue NLB-Hallenmeisterschaft gestartet. Die Erwartungen sind sehr hoch. Das Ziel ist, in der Halle nach vier Jahren NLB wieder in die höchste Liga aufzusteigen.

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Faustball Die FG Rickenbach-Wilen ist mit zwei klaren Siegen und einer unnötigen Niederlage in die neue NLB-Hallenmeisterschaft gestartet. Die Erwartungen sind sehr hoch. Das Ziel ist, in der Halle nach vier Jahren NLB wieder in die höchste Liga aufzusteigen. Der Ausfall von Hauptangreifer Philipp Jung infolge Achillessehnenriss und die suboptimale Vorbereitung machen dieses Vorhaben aber nicht leicht.

Mit den Reserven von Elgg-Ettenhausen und den Routiniers aus Waldkirch warteten bereits am Samstag in Jona zwei starke Teams auf die Hinterthurgauer. RiWi ging voll konzentriert an die erste Aufgabe. Nach dem ersten Satz, der erst in der Overtime gewonnen werden konnte, waren die Spieler um Trainer Benjamin Meile gut im Spiel. Ein zum Schluss klares 3:0 war das Ergebnis. Beinahe identisch war dann auch der Spielverlauf in der Partie gegen Waldkirch. Auch hier war die Startphase ausgeglichen. RiWi verlor aber den ersten Spielabschnitt, ehe man sich als die klar bessere Mannschaft präsentieren konnte.

Zu unkonstant und drucklos

Das waren gute Voraussetzungen für die Partie gegen das zweite Team von Feld-Schweizer-Meister Wigoltingen, welche am Sonntag in Aadorf ausgetragen wurde. Ein starker Beginn liess keine Zweifel offen, dass auch diese Aufgabe ein positives Ende für RiWi nehmen würde. Als dann aber beim Stand von 10:7 alle drei Satzbälle vergeben wurden, kippte die Partie. Der Satz ging verloren und auch der zweite klar an Wigoltingen. RiWi fand aber wieder in die Partie, konnte den dritten Satz gewinnen und liess dann aber doch wieder nach. Zu unkonstant und drucklos war das RiWi-Spiel.

Schlagmann Philipp Jung ist überzeugt, dass RiWi trotz der Niederlage eigentlich das bessere Team sei. Er analysierte: «Am Samstag waren die Zuspiele und die Services so stark, dass die Gegner gegen den hohen Druck ihr Spiel nicht aufziehen konnten. Gegen Wigoltingen fehlte die Präzision und der Spielrhythmus über weite Strecken. Das Team braucht noch etwas Zeit, um nach den Umstellungen im Angriff die Konstanz und die letzte Sicherheit wiederzufinden. Es ist noch nichts passiert, denn wir liegen auf dem zweiten Tabellenplatz und sind immer noch auf Zielkurs.» (brä)