Zwei Punkte fürs Selbstvertrauen

Die Romanshorner 1.-Liga-Handballer bleiben auf Erfolgskurs. Sie gewinnen beim 29:25 in Winterthur gegen die SG Yellow Seen Tigers auch ihr zweites Spiel.

Lukas Raggenbass
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handball. Die Romanshorner begannen konzentriert. Nach wenigen Minuten lagen sie bereits 4:0 vorne. Auch das frühe Time-out der Winterthurer konnte die Gäste nicht aufhalten. Aus einer sehr starken Verteidigung heraus löste man immer wieder schnelle Gegenangriffe aus. Das Heimteam konnte dieses Tempo nicht mitgehen. Nach 16 Minuten leuchtete auf der Anzeigetafel der Spielstand von 12:5 auf.

Vor allem Neuzugang Roganovic zeigte sich in prächtiger Form und war ein ums andere Mal aus der Distanz erfolgreich. Dies entging den Zürchern nicht und Roganovic wurde in der Folge eng gedeckt. Diese Manndeckung brachte die Romanshorner zunächst etwas aus dem Konzept und sie präsentierten sich im Angriff nicht mehr gleich dynamisch. Das Heimteam kam, angeführt von Marcel Misteli, wieder heran und konnte kurz vor der Halbzeit auf 12:13 verkürzen, ehe Halim Kaddour per Penalty den Pausenstand markierte.

Die zweite Hälfte war ein Spiegelbild der ersten 30 Minuten. Der HCR legte fulminant los und zog schnell mit bis zu acht Toren davon (21:13). Die Manndeckung auf Roganovic fiel nicht mehr ins Gewicht, andere sprangen ein. Die Winterthurer brachten zunächst kein Bein vors andere. Ihre Abschlüsse blieben entweder in der Mauer hängen oder wurden von Buff pariert. Auf der anderen Seite zeichnete sich Christian Zeller am linken Flügel aus.

Er war es auch, der dafür sorgte, dass die Gastgeber nicht mehr näher als bis auf vier Tore heran kamen. Die Romanshorner legten nämlich zwischenzeitlich eine schöpferische Pause ein. Die Zürcher hatten allerdings zu wenig Substanz, um die Partie noch zu drehen. Am Ende feierte Romanshorn einen verdienten Sieg beim Aufsteiger.

Kreisläufer Halim Kaddour war nach dem Spiel zwar zufrieden, meinte aber: «Wir müssen versuchen, unsere Schwächephasen während einer Partie abzustellen. Wenn wir es schaffen, einen Match konstant auf gutem Niveau durchzuspielen, können wir in dieser Liga jedem Gegner gefährlich werden.»