Zwei Medaillen als Ziel

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Leichtathletik Swiss Athletics hat sich für die morgen beginnende Hallen-EM in Belgrad zwei Medaillen zum Ziel gesetzt. Die grössten Hoffnungsträgerinnen sind Selina Büchel über 800 m und Lea Sprunger über 400 m.

Büchel tritt in Serbien nicht nur als Titelverteidigerin an, mit ihrer Saisonbestleistung von 2:00,18 Minuten ist sie zudem die Nummer eins in der Meldeliste. Allerdings lief sie die Zeit Mitte Februar in St. Gallen in einem Rennen, in dem auch Männer dabei waren. Deshalb gilt sie nicht als Schweizer Rekord. Die Form stimmt aber auf jeden Fall. Das verdeutlichen auch die Leistungen am vorletzten Wochenende an den Schweizer Hallenmeisterschaften in Magglingen, wo die 25-jährige Toggenburgerin über 400 m sowohl im Vorlauf in 54,50 als auch im Final in 54,28 eine persönliche Indoor-Bestmarke aufstellte. Diese stand zuvor bei 54,58.

Sprunger überall etwas besser

Wie Büchel gehört auch Sprunger über 400 m zu den Topkandidatinnen auf die Goldmedaille. Mit 51,46 Sekunden, erzielt am 5. Februar in Magglingen, liegt sie an der Spitze der Jahresweltbestenliste. Die Nummer zwei in der Meldeliste in Belgrad ist die Tschechin Zuzana Hejnova, die 51,77 Sekunden zu Buche hat. Sprunger verbesserte sich in der Vorbereitung überall ein bisschen – sie ist schneller, hat mehr Kraft und Ausdauer.

Auch Mujinga Kambundji kann über 60 m von einem Podestplatz träumen, umso mehr, als sie schon mehrmals bewiesen hat, dass sie an internationalen Meisterschaften die beste Leistung abrufen kann. (sda)