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Niederlage im Cup: Zwei ehemalige Wiler machen beim FC Zürich den Unterschied

Bei der 1:2-Cup-Niederlage gegen Zürich hält der FC Wil mit dem Gegner mit. Zürich bedankt sich bei Spielern mit Wiler Vergangenheit.
Ralf Streule
FCZ-Goalie Yanick Brecher.

FCZ-Goalie Yanick Brecher.

Nachdem der FC St.Gallen am Freitag in Winterthur gepatzt hatte, lagen die Ostschweizer Hoffnungen auf dem FC Wil. Tatsächlich schnupperte das Team von Ciriaco Sforza an einer Überraschung. Wie ein Aussenseiter trat das Challenge-League-Team nicht auf – in der ersten halben Stunde war es gegen den FC Zürich sogar spielbestimmend. «Weder taktisch noch spielerisch» sei man unterlegen gewesen, sagte Sforza am Ende. Alleine die Effizienz machte am Samstagabend den Unterschied.

Und ein bisschen fehlte den jungen Wilern in den entscheidenden Momenten die Abgeklärtheit. So vor allem beim 1:2 in der 52. Minute, als weder Torhüter Zivko Kostadinovic noch die Wiler Verteidigung nach einem Corner den Überblick ­behielt – im Gegensatz zu Pa Modou, der per Kopf traf und damit die Geschichte des Abends schrieb.

Bei den Zürchern war der Gambier praktisch schon ausgemustert. Chronische Rückenschmerzen schienen seine Karriere zu beenden. Vor einigen Tagen aber erhielt der 29-Jährige doch noch einmal einen Vertrag – und bedankte sich mit dem Tor. Ausgerechnet er, der vor zehn Jahren in Wil seine ersten Schritte im Profifussball gemacht hatte.

Ein ehemaliger Wiler hält den Sieg fest

Ein anderer ehemaliger Wiler trug ebenfalls vieles zum Sieg bei. Nicht erst, als die Ostschweizer in der letzten halben Stunde den Ausgleich suchten, vereitelte FCZ-Goalie Yanick Brecher Wiler Chancen. Die grösste Möglichkeit vergab Filip Stojikovic kurz nach der Pause alleine vor Brecher. Ein Wiler Führungstreffer in jenem Moment hätte die Geschichte des Spiels umgeschrieben.

Sforza: «Wir sind nicht weit weg vom FC Zürich»

Sforzas Team erhielt am Ende zu Recht warmen Applaus vom Grossteil der 3084 Zuschauer. Es war nach einer Viertelstunde nach einem schnörkellos vorgetragenen Konter in Führung ­gegangen, der Kunstschuss zum 1:1 von Mario Schönbächler nach einer halben Stunde kam darauf wie aus dem Nichts. Lediglich in der Phase vor der Pause hatten die Zürcher deutlich Oberhand.

Bei den Wilern überzeugten unter anderem die Leihspieler aus dem FCZ-Nachwuchs. «Gehen sie diesen Weg weiter, werden sie bei uns kommende Saison sicher wieder zum Thema», sagte Zürich-Trainer Ludovic Magnin am Ende. Besonders ­Fabian Rohner erwischte einen starken Abend. Allen Komplimenten zum Trotz: Die Wiler Spieler seien «sehr enttäuscht», sagte Sforza.

«Wir hätten den Sieg genauso verdient.»

Ihn freute aber eines: Dass die Wiler mentale Stärke zeigten und nach dem 1:2 dranblieben. «Wir sind nicht weit weg vom FC Zürich.»

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