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Zuversichtliche Meisterspielerin: Karin Bernet will mit dem FC St.Gallen-Staad den Ligaerhalt schaffen.

Im ersten Spiel nach dem Aufstieg in die NLA trifft der FC St.Gallen-Staad zum Auftakt auf Lugano, den Zweiten der vergangenen Saison.
Sarah Fäh
Karin Bernet verstärkt den FC St.Gallen-Staad. (Bild: Urs Bucher)

Karin Bernet verstärkt den FC St.Gallen-Staad. (Bild: Urs Bucher)

Am Samstag bestreitet das Frauenteam des FC St.Gallen-Staad daheim das erste Meisterschaftsspiel nach dem Aufstieg in die NLA. Mit Lugano, dem Zweitplatzierten der Saison 2018/19, wartet in Staad zum Auftakt ein namhaftes Team auf die Ostschweizerinnen.

Karin Bernet, die bis in die vergangene Saison für den Meister aus Zürich aufgelaufen ist, kehrt nach acht Jahren zurück in die Ostschweiz. Bernet spielte vor ihrem Wechsel nach Zürich sowohl für Staad als auch kurze Zeit für St.Gallen. Die 24-Jährige sagt:

«Nach sieben Jahren bei Zürich und einem Jahr Amerika dazwischen war es wieder einmal Zeit für eine neue Herausforderung.»

Mit St.Gallen-Staad bietet sich ihr eine völlig neue Ausgangslage. Als Aufsteiger ist der Club nun in der Rolle des Jägers und nicht mehr des Gejagten, wie vorher in der NLB oder wie Bernet mit Zürich in der NLA.

Formstand trotz Cupspiel noch ungewiss

Nach dem Zusammenschluss in der Saison 2017/18 wurde in der vergangenen Saison das gesetzte Ziel, der Aufstieg, realisiert. Nun wurde St.Gallen-Staad mit erfahrenen Spielerinnen wie Bernet oder auch Patricia Willi verstärkt, um den angestrebten Ligaerhalt zu schaffen. Willi wird jedoch mit Hüftproblemen für noch unbestimmte Zeit ausfallen. Bernet:«Wir müssen sicher kämpfen, dennoch glaube ich, dass wir in der höchsten Schweizer Liga bleiben.»

Die Vorbereitung sei eher kurz gewesen. Viele Ferienabwesenheiten hatten zur Folge, dass das Team erst seit gut zwei Wochen komplett trainiert. Die Saison hat für St.Gallen-Staad bereits am vergangenen Samstag mit dem Cupspiel gegen den Erstligisten FC Bühler begonnen. Das Team aus St.Gallen und Staad entschied die Partie mit 7:0 für sich. Bernet aber warnt:

«Ein Gegner aus der NLA ist dann aber sicher nochmals etwas anderes. Am Samstag werden wir sehen, wie bereit wir wirklich sind.»

Auch der neue Trainer Marco Zwyssig sieht das Cupspiel nicht als Gradmesser. «Wir wissen noch nicht genau, wo wir stehen. Das wird sich dann nach dem ersten Meisterschaftsspiel zeigen.» Wichtig für das Spiel gegen Lugano werde aber sein, dass sein Team die vorgegebene Spielidee umsetzt. Eine disziplinierte Defensive mit variablem Offensivspiel fordert der Trainer.

Auch Bernet spielt für ihn eine entscheidende Rolle. «Karin ist eine wichtige Spielerin. Sie kennt die Liga und kann die jungen Spielerinnen mitziehen.» Ausserdem sei sie auf der rechten Seite sowohl defensiv als auch offensiv einsetzbar.

Zwei Topgegner zum Start

Nach Lugano wartet im folgenden Spiel mit dem Schweizer Meister Zürich der nächste Topgegner auf die Ostschweizerinnen. Bernet sieht das positiv: «Wir sehen gleich, wo wir stehen.»

Auch Zwyssig findet, dass das anspruchsvolle Startprogramm durchaus seine Vorteile hat:

«Wir haben nichts zu verlieren und können frei aufspielen, ohne Druck.»

Die Liga sehen Zwyssig und Bernet ausgeglichen. Alle Teams haben viele Ab- und Neuzugänge. «Ich schätze, dass die Vorbereitungen auch in anderen Teams nicht allzu lang waren», sagt Bernet. Auch diese Equipen müssten sich erst finden und die Abgänge ersetzen.

Einen Tipp für das Spiel gegen Lugano möchte der Trainer nicht abgeben. «Wir müssen uns gut verkaufen, dann haben wir Chancen, zu punkten.» Bernet zeigt sich zuversichtlich:

«2:0 gegen Lugano und ein 1:0-Sieg gegen Zürich.»

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