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Zuger Duo legt Steigerungslauf hin

Das Hünenberger Duo Marisa Gnos und Oliver Müller mischt am Sie+Er-Wettkampf vorne mit und unterbietet sein Resultat der letzten nationalen Titelkämpfe. Es könnte zum Sieg reichen.
Stefanie Meier
Oliver Müller und Marisa Gnos (TV Hünenberg) turnen am Boden, am Eidgenössischen Turnfest. (Bild: Severin Bigler, Aarau, 15. Juni 2019)

Oliver Müller und Marisa Gnos (TV Hünenberg) turnen am Boden, am Eidgenössischen Turnfest. (Bild: Severin Bigler, Aarau, 15. Juni 2019)

Marisa Gnos und Oliver Müller, die mehrfachen Schweizer Meister im Sie+Er-Turnen, starteten am Samstag bereits um 9.40 Uhr in den Wettkampf. Das war die zweite von sieben Abteilungen. Gnos und Müller waren von Beginn an konzentriert, fokussiert – aber auch mit viel Herz mit dabei. Ganz ohne Erwartungen reisten sie nach Aarau. «Wir haben zusammen schon viel erreicht, und somit steht für uns die Freude am Turnen absolut im Vordergrund», erklärte Oliver Müller, der heute bereits wieder im Einzelwettkampf der K7-Turner im Einsatz steht.

Von Wettkampf zu Wettkampf besser geworden

Vor sechs Jahren am Eidgenössischen Turnfest in Biel feierten Marisa Gnos und Oliver Müller ihre Premiere im Paarturnen. Fortan ritten sie auf einer Erfolgswelle, gekrönt von zwei Schweizer-Meister-Titeln im Jahre 2016 und 2017 und dem Silbermedaillengewinn im vergangenen Jahr.

Die Leidenschaft für das Turnen ist ihnen anzusehen. Ihre Bodenpräsentation: ein wahres Highlight für jeden Turnfanatiker. Das gegenseitige Vertrauen, vor allem auch bei der Partnerakrobatik, ist da. Sie überzeugten mit Eleganz, Ausstrahlung und einer grossen Portion Selbstbewusstsein. Müller und Gnos sind nicht nur auf dem Wettkampfplatz ein gutes Team. Auch privat gehen sie seit Jahren gemeinsame Wege. Nach dem Wettkampf zeigten sich die beiden sehr zufrieden mit ihrer Leistung. Verglichen mit dem Silbermedaillengewinn im Vorjahr an den nationalen Titelkämpfen haben sie sich am ETF um knapp einen halben Punkt gesteigert. Das Endergebnis von 28,93 Punkten liess auf ein weiteres Glanzresultat hoffen.

Höchstnote für Gnos am Schulstufenbarren

Marisa Gnos ihrerseits zeigte am Schulstufenbarren eine fehlerlose Leistung mit Maximalnote 10,00. Müller erreichte am Barren eine 9,65. An den Schaukelringen und am Boden, wo sie je als Paar antraten, liessen sie sich eine 9,40 respektive 9,70 schreiben. Zu grosse Hoffnungen auf einen möglichen Podestplatz wollen sich die beiden dann doch nicht machen. Denn sie wissen nur zu gut, dass Notenschwankungen in sieben Abteilungen halt einfach vorkommen. «Das ist nicht wertend gemeint. Aber wie unser Vereinskollege Alexander Kurmann schon gesagt hat: Das ETF hat seine eigenen Regeln», präzisierte Müller. Angesichts der Gesamtnote liegt aber mindestens ein Top-5-Ergebnis im Bereich des Möglichen.

Den Wettkampf akribisch bis zum allerletzten Paar mitverfolgen, das wollten die beiden nicht. Das eigene Resultat stehe, alles andere sei Zugabe. «Es gibt einige ganz starke Paare, die wir abwarten müssen», erklärte Oliver Müller. Es begann das lange Warten. Bei Redaktionsschluss waren die Resultate noch nicht offiziell.

Das Sie+Er-Paar Simon Stalder und Céline Leber (Rickenbach) lieferte einen ganz starken Auftritt. Dieser erste Wettkampf im Sie+Er-Turnen hätte für die beiden nicht besser enden können. Mit 28,35 werden wohl auch sie eine Klassierung in den Top 10 erreichen. Für das Duo steht nun noch die Schweizer Meisterschaft im November dieses Jahres auf dem Programm. Wie es danach mit dem Duo weitergeht, ist ungewiss.

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