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Zuerst die Qualifikation, dann der Sieg

BEACHVOLLEYBALL. Die Beachvolleyballerinnen Isabelle Forrer (30/Oberaach) und Anouk Vergé-Dépré (20/Bern) gewinnen überraschend das Masters im österreichischen Baden. Ab heute starten die beiden an der Europameisterschaft in Holland.
Fritz Bischoff
Anouk Vergé-Dépré (l.) und Isabelle Forrer dürfen strahlen. (Bild: pf)

Anouk Vergé-Dépré (l.) und Isabelle Forrer dürfen strahlen. (Bild: pf)

Spätestens in Zug vor etwas mehr als einer Woche wurde deutlich, dass das Duo Isabelle Forrer und Anouk Vergé-Dépré einen grossen leistungsmässigen Schritt nach vorne getan hat. Die Thurgauerin und die Bernerin siegten in Zug und gewannen dabei sogar zweimal gegen die aktuelle Schweizer Nummer 1 Simone Kuhn/Nadine Zumkehr. Nun ist Forrer/Vergé-Dépré die internationale Bestätigung ihres gesteigerten Leistungsvermögens gelungen. Im österreichischen Baden gewannen sie überraschend das Masters, ein Turnier, das im internationalen Ranking unmittelbar auf die Europameisterschaften folgt.

Neun Spiele an drei Tagen

Dieser Sieg ist umso bemerkenswerter, als die beiden Schweizerinnen als Erstes die Qualifikation zu überstehen hatten, um überhaupt ins Haupttableau aufgenommen zu werden. In der Folge absolvierten sie neun Partien in zweieinhalb Tagen und steigerten sich in einen Spielrausch und gewannen gegen so renommierte Teams wie die deutschen Borger/Büthe und Köhler/Sude, die slowakischen Dodovcova/Neslarcova, oder die topgesetzten Schwaiger/Schwaiger (Ö).

Im Final schliesslich setzten sie sich gegen die tschechischen Titelverteidigerinnen Hajeckova/Klaplova in drei Sätzen durch. Im Endspiel kompensierten die zwei Schweizerinnen ihre kleinere Erfahrung im Vergleich zu den beiden Tschechinnen mit viel Einsatz und Kampfwillen. Nachdem sie den ersten Satz 13:21 verloren hatten, entschieden sie den zweiten nach einem zeitweisen Rückstand von vier Punkten mit 24:22 für sich, um den dritten Satz nach einem Side-out-Spektakel und dem zweiten Matchball 15:13 zu gewinnen. Damit war der erste internationale Sieg für die Schweizerinnen Tatsache.

Jetzt an die EM

«Nach dem ersten Satz hatten wir nichts mehr zu verlieren und konnten so das Spiel noch drehen», freute sich Vergé-Dépré. Forrer ergänzte: «Ich bin einfach nur glücklich – aber nach neun intensiven Spielen auch extrem müde. Unsere ideale Saisonvorbereitung zahlt sich jetzt aus. Ich hoffe, dass wir auf diesem Niveau weiterspielen können.» Die Möglichkeit dazu haben die beiden, die ihr Ranking mit dem Sieg um 600 Punkte verbessern konnten, schon ab heute Mittwoch an den EM im holländischen Den Hag.

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