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Zürcher Philosophien im Halbfinal auf dem Prüfstein

Derby In der Super League ist es gerade en vogue, Ausbildnern aus dem eigenen Haus die erste Mannschaft anzuvertrauen. Ebenfalls werden gerne ehemals Aktive eines Clubs auf dem Trainer-Chefposten installiert, nachdem sie sich andernorts die Sporen abverdient oder, im besseren Fall, bewiesen haben. Der FC Zürich mit Ludovic Magnin und die Grasshoppers mit Murat Yakin bedienen diese Philosophien, die ein gemeinsames Ziel kennen: den Verein in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.

Ein erster Schritt hierfür ist am heutigen Abend im 250. Derby der Einzug in den Cupfinal, notabene treffen die beiden Stadtclubs zum zweiten Mal innert 76 Stunden aufeinander. Die Hauptprobe, um am Ende der Saison allenfalls noch mit einem Titel dazustehen, gewann am Sonntag der Rekordmeister mit 1:0. Yakin orchestriert bei GC eine Verwandlung und steckt praktisch in der Vorbereitung auf die Saison 2018/19. Der 43-Jährige modellierte in und nach der Winterpause das Team nahezu nach Belieben, zu 14 Wechseln kam es je nach Zählart. Auch deshalb verwundert es kaum, dass die Konstanz der guten Resultate, die sie nach Yakins Amtsübernahme Ende August des vergangenen Jahres einpendelte, zuletzt auf dem Rasen liegenblieb. Yakin will Spieler, die nach seinem realistisch geprägten Fussball funktionieren. Ein Fussball, der vor ­allem in der Defensive von einer guten Organisation geprägt ist, im Angriff aber variabel daherkommt – offensichtlich waren dafür die vielen Mutationen nötig.

Der FC Zürich, der zuletzt unter Trainer Uli Forte stagnierte, wenn nicht gar Rückschritte offenbarte, hofft indes auf neue Impulse mit Magnin an der ­Seitenlinie. So gesehen, bewies Präsident Ancillo Canepa im Vergleich zu früheren Jahren für einmal Weitsicht, weil er die Ziele seines Clubs davonschwimmen sah. Dass mit dem ehemaligen Nachwuchstrainer aber nicht ­sofort alles reibungslos klappt, bewies der erste Auftritt unter Magnin. Es wäre ein herber Rückschlag, würden die Stadtzürcher innert Kürze auch das zweite Aufeinandertreffen verlieren. Zumal der Schub eines Cupfinaleinzugs nicht zu unterschätzen ist, geschweige denn die Ruhe, die in den Club vorerst einkehrte. (cbr)

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