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Die ZSC Lions trennen sich von Arno Del Curto und Mathias Seger

Nach dem Ligaerhalt die Trainer-Entscheidung: Die ZSC Lions verlängern den Vertrag mit Arno Del Curto nicht. Mit Mathias Seger verlässt zudem eine Legende den Verein – dies, so heisst es in einer ersten Mitteilung, aus privaten Gründen.
Tim Naef

Für die Verantwortlichen der ZSC Lions führte der ausbleibende sportliche Erfolg dazu, den Vertrag mit Arno Del Curto nicht zu verlängern. Die Zürcher haben das Ziel Playoffs verpasst.

«Die ZSC Lions möchten sich an dieser Stelle bei Arno Del Curto für sein unermüdliches Engagement bedanken und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute», schreibt der Club in einer ersten Mitteilung. Dasselbe gelt für die beiden Assistenztrainer Michael Liniger und Mathias Seger.

Private Gründe bei Seger

Liniger besitzt noch einen Vertrag bei den GCK Lions. «Seger dagegen hört aus privaten Gründen auf und zieht sich wieder vom Profisport zurück», so der Verein.

Gleichzeitig befassen sich die ZSC Lions ab heute mit der Suche nach einem neuen Trainer: «Durchsetzungsvermögen und Führungsqualitäten sind nebst den hockeyspezifischen Fähigkeiten und Kenntnissen zentrale Kriterien des Anforderungsprofils für den neuen Headcoach ab der Saison 2019/2020.»

Kurzes Intermezzo für Del Curto

Der neue ZSC-Trainer Arno Del Curto war als neuer Energiespender im Januar beim Zürcher Eishockeyclub engagiert worden. Der impulsive Engadiner werde mit seinem ungebrochenen Eishockey-Elan und Gespür für die Spieler vor allem auch die Emotionen ins Hallenstadion zurückbringen, hiess es damals aus Zürich. Das Spektakel schien garantiert.

Del Curto war Ende November 2018 von seinem Traineramt beim HC Davos zurückgetreten – nach 22 Jahren als Headcoach und zwei Tage nach einem Sieg bei den ZSC Lions (5:2).

Rückkehr nach 25 Jahren

Für Del Curto war es eine Rückkehr nach Zürich nach über 25 Jahren. Er hatte den ZSC schon zwischen 1991 und 1993 trainiert. In dieser Zeit unvergessen bleibt der Playoff-Viertelfinal von 1992. Damals stand der ZSC dem hochfavorisierten Lugano gegenüber, das seinerzeit unter John Slettvoll als Serien-Meister und Final-Abonnent als so gut wie unbezwingbar galt. Doch der damalige Qualifikations-Siebte setzte sich in jener Best-of-5-Serie in vier Spielen durch. Im vierten Spiel am 17. März 1992 verwandelte sich das Hallenstadion in ein Tollhaus, als Wladimir Krutow im Penaltyschiessen den Triumph perfekt machte.

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