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Zlatan Ibrahimovic stoppt Chelsea

Paris St-Germain qualifiziert sich zum vierten Mal in Serie für die Champions-League-Viertelfinals. Der französische Meister besiegt den englischen Meister Chelsea auch auswärts 2:1. Bester Spieler ist Zlatan Ibrahimovic, der das 2:1 erzielt.

FUSSBALL. Was er nach der EM im nächsten Sommer in Frankreich vorhat, behält er für sich. «Lasst euch überraschen. Ich bin noch in Topform», pflegt Zlatan Ibrahimovic zu sagen. Dass er grossen Worten nach wie vor grosse Taten folgen lässt, demonstrierte der 34jährige Schwede im 44. und bislang wichtigsten Spiel der Saison, dem Achtelfinal-Rückspiel der Champions League auswärts gegen London. Das 1:0 bereitete die Nummer zehn magistral vor, mit seinem 50. Europacup-Treffer besiegte er den prominenten Gegner endgültig. Gegen oben setzt sich der Dominator der Ligue 1 keine Grenzen, das ehrgeizige Projekt, das inzwischen jährlich 481 Millionen Euro verschlingt, ist auf eine Premiere ausgerichtet: auf den erstmaligen Triumph in der Königsklasse. Für den englischen Meister war Paris St-Germain gestern wie im Vorjahr eine Nummer zu gross. Das Hinspiel hatte der Club ebenfalls 2:1 für sich entschieden.

Die Warnung und das Out

Vor Chelseas Diego Costa hatte der Pariser Coach Laurent Blanc im Vorfeld der gestrigen Partie mehrfach gewarnt: «Er liebt den Kontakt, das Duell, die Provokation.» Seine Befürchtung, der gebürtige Brasilianer mit dem so schwierig zu verteidigenden Stil würde an allen Ecken und Enden Unruhe produzieren, bewahrheitete sich zunächst. Ausgerechnet Diego Costa verschaffte den Londonern mit dem spektakulären 1:1 in der 27. Minute das vorübergehende Comeback. Pedro hatte energisch insistiert, Costa veredelte die Vorarbeit mit zwei, drei Finten.

Nach exakt einer Stunde endete Diego Costas Show jedoch. Der Brasilianer griff sich an die Beinmuskulatur und signalisierte der Bank, dass er nicht mehr weiterspielen könne. Der Stürmer hatte die beste Abwehrkette auf Clubniveau, die in acht Partien der Champions League nur drei Gegentore erhalten hat, in erhebliche Schwierigkeiten gebracht. Mit seinem Aus wich auch die Hoffnung der Engländer auf ein Weiterkommen. Paris St-Germain orientiert sich dank der katarischen Geldgeber seit bald fünf Jahren an den besten Clubs der Welt.

Ein französisches Talent

Und doch ist manchmal auch ein Grossclub mit höchsten europäischen Ambitionen auf die Schaffenskraft einheimischer Talente angewiesen: Adrien Rabiot zählt zu dieser Kategorie – der 20jährige Aufsteiger, der aus dem Nachwuchs der US Créteil stammt, den Durchbruch aber erst in der Pariser Akademie schaffte. In London stand nicht nur der Matchwinner Ibrahimovic im Fokus, sondern auch der französische U20-Nationalspieler, der für den verletzten italienischen Passgeber Marco Verratti in die Startformation nachgerückt war. In der 16. Minute war er zur Stelle, als Ibrahimovic ihm den Ball so auflegte, wie es nur wenige beherrschen.

Benfica stoppt Zenit

St. Petersburg schied im Achtelfinal aus. Zenit unterlag vor eigenem Publikum Benfica Lissabon 1:2. Vom erstmaligen Vorstoss unter den besten acht Mannschaften hatten sie beim russischen Titelhalter geträumt, stattdessen resultierte trotz Hulks 1:0-Führung und Dominanz in der zweiten Hälfte die erste Heimniederlage seit über sechs Monaten. Mit einer Doublette erzwang Portugals Leader die späte Entscheidung. Nachdem Zenits Goalie Juri Lodygin einen tückischen Weitschuss von Raul Jimenez unterschätzt und gegen die Latte gelenkt hatte, reagierte Captain Nicolas Gaitan schneller als die Einheimischen – in der 96. Minute erhöhte der Brasilianer Talisca für die wegen diverser Ausfälle mit einer B-Abwehr angetretenen Gäste auf 2:1. Benficas europäische Bilanz der vergangenen vier Jahre ist imposant: Zweimal stand die Equipe im Final der Europa League, in der Champions League verbuchten die Portugiesen eine Viertelfinal-Qualifikation. Am Dienstag hatten sich Real Madrid und Wolfsburg mit dem Schweizer Ricardo Rodriguez für die Viertelfinals qualifiziert. (sda)

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