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Ziel erreicht: St.Galler lässt sich mit 55 Jahren frühpensionieren

Dafür hat er hart gearbeitet und das Ziel schliesslich erreicht: Vito Ottomano ist mit 55 in Pension gegangen.
Stefan Borkert
Porträt von Vito Ottomano, der es sich zum Ziel gesetzt hatte 10 Jahre vor dem Pensionsalter mit der Arbeit aufzuhören und dazu einen Plan mit der Zurich Versicherung ausgearbeitet hat. (Bild: Urs Bucher)

Porträt von Vito Ottomano, der es sich zum Ziel gesetzt hatte 10 Jahre vor dem Pensionsalter mit der Arbeit aufzuhören und dazu einen Plan mit der Zurich Versicherung ausgearbeitet hat. (Bild: Urs Bucher)

Es ist mitten unter der Woche. Der St. Galler Vito Ottomano schwingt sich auf sein Velo und bricht auf zu einer Tagestour. Nein, Vito hat nicht Ferien, sondern er ist pensioniert, aber gerademal erst 56 Jahre alt. «Schon im Alter von 20 habe ich mir vorgenommen, nicht bis 65 arbeiten zu müssen», sagt er. Weder damals noch heute war und ist Vito einer, der auf der faulen Haut liegt. Im Gegenteil. «Jetzt bin ich frei. Ich bin aktiv, gehe reisen, wandern, Velo fahren.» Hin und wieder hilft er Freunden und Verwandten, besonders wenn es um Autos geht. «Autos sind eine Leidenschaft von mir», sagt der gelernte Kaufmann und Autoverkäufer.

Um sich seinen Lebenstraum von der Frühpensionierung mit wenig finanziellem Verlust erfüllen zu können, hat er schon in jungen Jahren einen Plan geschmiedet. «Viele sagen, dass sie das wollen, aber fast keiner schafft es», meint er. Kollegen hätten ihn immer wieder damit aufgezogen. «Aber ich habe meine Umwelt auch mit dem Thema genervt.» Doch sein Ziel hat er nie aus den Augen verloren. Was es dazu braucht? Disziplin bei den Ausgaben und eine Familie, eine Ehefrau, die mitmacht. «Gott sei Dank habe ich das und dafür bin ich sehr dankbar», sagt der zweifache Familienvater und ergänzt nüchtern:

«Bei einer Scheidung wäre der Lebenstraum zerplatzt.»

Noch keine 30 Jahre alt hat er sich ein Herz gefasst, ist zur Zurich Versicherung, genauer zur Agentur in Bruggen, gegangen und hat seinen Wunsch vorgetragen. Zusammen mit der Zurich Versicherung hat Ottomano dann einen Plan erarbeitet und eine Lebensversicherung abgeschlossen, um die zehn Jahre zwischen 55 und 65 überbrücken zu können. Letztlich sei es nicht bei der einen Lebensversicherung geblieben.

Statt Geld in teure Autos, teure Reisen oder auch einen Hauskauf zu stecken, sparte er für seinen Lebenstraum. Vito widerstand allen Versuchungen, das Gesparte im Laufe der Jahre anzugreifen. «Daran scheitern die meisten», weiss er und ergänzt: «Ich bin zufrieden mit dem, was ich habe. Ich wohne in einer Mietwohnung, in der ich schon aufgewachsen bin, und habe hier mit meiner Familie alles, was ich brauche. Wer zu grosse Ansprüche entwickle, könne einen solchen Plan nicht verwirklichen. Aktien oder Anlagefonds sind für ihn nicht in Frage gekommen. In Gelddingen geht er kein Risiko ein. «Da bin ich ganz konservativ.»

Ein Tattoo
zum Endspurt

Im Fokus sei eben immer der Plan gestanden, mit 55 aus dem Arbeitsleben auszuscheiden. «Wenn man wirklich will, kann man sich seinen Traum erfüllen», ist seine Botschaft. Und damit er sein Ziel auch beim Endspurt nicht aus den Augen verliert, hat er sich 2014 das «Z» der Zurich und die Jahreszahl 2018 auf die Wade tätowieren lassen. «Die Zurich hat mir sehr geholfen», erklärt er. Als dann am 1. Januar 2018 der Traum Wirklichkeit wurde, richtete er im Gossauer Werk 1 eine Riesenparty aus. An der Generalversammlung der Zurich Versicherung erzählte Zurich-CEO Mario Greco die Geschichte von Vito Ottomano.

Den Rummel um seine Person nimmt er gelassen. «Warum sollen die Leute nicht an meinem Lebenstraum teilhaben? Sicher ist das nicht für jeden der richtige Weg. Aber für mich stimmt es. Ich geniesse die Freiheit, habe kein Problem damit, den Haushalt zu machen, und langweilig wird es mir nie.» Gelohnt habe sich das lange Sparen auf jeden Fall, sagt er, und hofft, dass er noch lange gesund bleibt und viel Zeit mit seiner Frau Patrizia verbringen kann.

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