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Zand bleibt ungeschlagen

TURF. Trotz Hitze kamen 6000 Zuschauer auf die Pferderennbahn in Frauenfeld. Im Hauptrennen setzte sich Zand gegen Lokalmatador Fabrino durch. Der vierjährige Hengst bleibt somit bei seinem dritten Schweizer Start siegreich.
Nicole D'orazio
Kampf im Hauptereignis: Zand mit Joe Fanning im Sattel lässt im Schlussspurt Fabrino mit Oliver Plaçais keine Chance. (Bild: Reto Martin)

Kampf im Hauptereignis: Zand mit Joe Fanning im Sattel lässt im Schlussspurt Fabrino mit Oliver Plaçais keine Chance. (Bild: Reto Martin)

Es hat nicht sollen sein: Fabrino konnte den Hattrick im Grossen Flachrennen des Frauenfelder Pfingstrenntages (2400 m, 30 000 Franken) knapp nicht realisieren. Nach zwei Siegen in Folge musste sich der sechsjährige Hengst von Charlotte Haselbach (Salenstein) im Schlussspurt Zand geschlagen geben. Bereits am ersten Rennabend am 19. Mai waren die beiden Pferde in dieser Reihenfolge ins Ziel gelaufen. Dritter wurde Sano di Pietro. Favorit Nightdance Paolo war geschlagen.

Markus Gräff, der Besitzer von Zand, war hoch erfreut: «Wir wussten, dass er viel Potenzial hat, und haben ihn langsam aufgebaut. Heute ist alles super aufgegangen, und es war ein tolles Teamwork der Trainerin und ihren Angestellten.» Carmen Bocskai trainiert den vierjährigen Hengst seit Februar. «Wir sind zuversichtlich ins Rennen gegangen», sagte sie. Bei der ersten Tribünenpassage habe sie allerdings gedacht, das Rennen sei gelaufen, als Nightdance Paolo Zand überholte und dieser dahinter viel Kraft verpuffte. «Der Jockey hat das aber gut gemanagt. Das Pferd hat viel Klasse.»

Drei Rennen – drei Siege

Auch Jockey Joe Fanning lobte das Pferd und war glücklich über den Sieg. Zand soll laut Carmen Bocskai weiterhin in der Schweiz laufen und peilt nun das Défi du Galop in Avenches sowie den Grand Prix Jockey Club in Dielsdorf an. Ob er seine Ungeschlagenheit in der Schweiz wahren kann, wird sich zeigen. Bisher hat er alle drei Rennen gewonnen. Charlotte Haselbach war über den zweiten Platz von Fabrino ebenfalls glücklich: «Er ist gut gelaufen, und es hat wenig gefehlt», sagte sie.

In der Grossen Steeple-Chase (4200 m, 20 000 Franken) traten nur vier Pferde an. Shaabek wurde dabei seiner Favoritenrolle gerecht und gewann überlegen vor Le Routier Sympa und Vendome. Reiter Cyriaque Santerne war zufrieden. «Shaabek hat einen guten Finish und viel Herz. Es störte mich deshalb nicht, dass Le Routier Sympa lange die Führung inne hatte.» Auch Besitzerin Belinda Rohrer, eine Vertreterin des Stalles Wehntal, war froh: «Ich hoffte, dass er heute gut geht und dass er gesund von der Bahn kommt.»

Im wichtigsten Trabrennen über 3200 m konnte Admiral AS seinen Vorjahressieg wiederholen. Er bezwang im Einlauf Négotians d'Ortige und Racing Charm.

Drei auf einer Linie

Im Flachrennen über 1609 m musste das Zielfoto entscheiden. Von den fünf Startern waren auf dem Zielstrich drei Pferde auf gleicher Höhe. Das Foto entschied zu Gunsten von All in. Zweite wurde Linarda, Dritter Footprintinthesand.

Aus Thurgauer Sicht gab es noch zwei Podestplätze: Trois fois Trois, die Katja und Sonja Markwalder aus Schmidshof gehört, wurde über 1850 m nur knapp von Just Moritz geschlagen. Und über 2400 m belegte Maipenrai, die von Meret Kaderli auf dem Räuchlisberg trainiert wird, den dritten Platz.

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