Yannis Tafer verlängert in St. Gallen bis 2019

FUSSBALL. Der FC St. Gallen hat Überraschendes vermeldet. Yannis Tafer, zuletzt von den Young Boys umworben, hat seinen 2017 auslaufenden Vertrag vorzeitig bis Sommer 2019 verlängert.

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FUSSBALL. Der FC St. Gallen hat Überraschendes vermeldet. Yannis Tafer, zuletzt von den Young Boys umworben, hat seinen 2017 auslaufenden Vertrag vorzeitig bis Sommer 2019 verlängert. Der 25-Jährige schien lange Zeit abwanderungswillig, schon unter Trainer Jeff Saibene machten Gerüchte die Runde, der algerisch-französische Doppelbürger sei in St. Gallen unzufrieden.

Freude über das Bekenntnis

Man freue sich, dass sich Tafer so deutlich zum FC St. Gallen bekenne, teilte der Club mit. «Es ist viel spekuliert worden, aber wir planen gemeinsam mit Yannis den weiteren Weg», so St. Gallens Sportchef Christian Stübi. Tafer wechselte 2014 von Lausanne in die Ostschweiz und absolvierte bislang 53 Pflichtspiele für die St. Galler. Dabei erzielte der Mittelfeldspieler 18 Tore und verbuchte 10 Assists. Die vergangene Rückrunde hat Tafer praktisch komplett verpasst: Er kam nur gerade zweimal zum Einsatz, ehe er sich im Auswärtsspiel in Luzern am 21. Februar einen Bänderriss zuzog und bis zum Ende der Saison ausfiel.

Ohne Russo und Thrier

Nach Tafers Vertragsverlängerung deutet einiges darauf hin, dass es, zumindest im Moment, für den 24jährigen Samson Mbingui in St. Gallen keinen Platz gibt. Der Mittelfeldspieler aus Gabun befindet sich derzeit bei den Ostschweizern im Probetraining und absolviert mit dem Team das Trainingslager am Schluchsee. Nicht in den Schwarzwald mitgefahren sind Daniele Russo und Pascal Thrier. Möglich ist, dass die beiden St. Gallen bald verlassen. (pl)