Yakins Nein zu YB

Murat Yakin nimmt sich laut Medienberichten selbst aus dem Rennen um den freien Trainerjob bei den Berner Young Boys. Zum Thema St.Gallen winkt der frühere Luzern- und Basel-Trainer nicht von vornherein ab.

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Welchen Verein übernimmt Murat Yakin nach seinem Abenteuer in Moskau? (Bild: Keystone)

Welchen Verein übernimmt Murat Yakin nach seinem Abenteuer in Moskau? (Bild: Keystone)

Das Trainerkarussell in der Schweiz ist in Schwung geraten, seit sich die Young Boys von Uli Forte getrennt haben und Jeff Saibene den Rücktritt als Trainer des FC St.Gallen erklärt hat. Hoch gehandelt worden bei YB war unter anderem Murat Yakin - ein Name, der auch immer wieder als angeblicher Wunschkandidat von FCSG-Präsident Dölf Früh genannt wird. Wie der "Blick" nun meldet, wird Yakin definitiv nicht YB-Trainer.
Wie der Hauptstadtclub heute verlauten liess, hat der Österreicher Adi Hütter das Rennen gemacht.

"Unter anderem"
Der Job als YB-Trainer sei wohl eine sehr reizvolle Aufgabe. Doch der Zeitpunkt passe erneut nicht, zitiert die Zeitung Murat Yakin. Auf die Frage, was er nun plane, sagte Yakin: "Etwas anderes." Angesprochen darauf, ob das möglicherweise der freie Job in St.Gallen sein könnte, sagte Murat Yakin gemäss der Zeitung: "Unter anderem." Gegenüber "20 Minuten" hielt Yakin fest, er stehe YB definitiv nicht zur Verfügung und habe andere Pläne.

Derzeit ohne Job
Murat Yakin hatte seine erfolgreichste Zeit als Spieler bei den Zürcher Grasshoppers sowie beim FC Basel - insgesamt drei Cupsiege und fünf Meistertitel holte er dort. Als Trainer heuerte Yakin bei Thun und Luzern an, bevor er 2012 den FC Basel übernahm. Trotz zweier Meistertitel trennten sich die Wege Yakins und der Bebbi im Sommer 2014. Yakin wurde daraufhin für kurze Zeit Trainer von Spartak Moskau. Derzeit ist er ohne Job. (dwa)