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Wohltuender Schlag

Ramon Zenhäusern in Pyeongchang. (Bild: Keystone (24. Februar 2018))

Ramon Zenhäusern in Pyeongchang. (Bild: Keystone (24. Februar 2018))

Goldmedaille In ihrer Stammdisziplin, dem Slalom, hatte ­Michelle Gisin noch nie einen Podestplatz erreicht. In dieser Saison klappte es plötzlich, allerdings in den anderen Sparten. Die 24-Jährige wurde Dritte in der Abfahrt von Lake Louise. Eine Woche später im Super-G von St. Moritz gelang ihr mit dem zweiten Rang wieder ein Podestplatz. Gleichzeitig zerriss die Engelbergerin aber im Slalom keine Stricke mehr. Gisin wehrte sich immer wieder, sie wollte im Slalom nicht abgeschrieben werden. Dass man ihr aber längst in den Speed-Disziplinen mehr zutraute, zeigte die Enttäuschung, nachdem sie in der Olympia-Abfahrt keine Top-Klassierung herausfuhr. Gisin stürzte sogar im Zielraum, kassierte einen Schlag auf den Kopf und verbrachte den Nachmittag im abgedunkelten Hotelzimmer. Am Tag danach dann die Auferstehung: Sie stürzte sich in der Kombination die Abfahrtpiste hin­unter, zeigte im zweiten Durchgang ihren Slalomlauf des Jahres und wurde zur Olympiasiegerin. «Manchmal tut ein Schlag auf den Kopf gut», sagte Gisin hinterher.

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