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Wohin geht die Reise des FC Wil?

In einer eindrücklichen Manier schlug der FC Wil den FC Winterthur auswärts gleich mit 3:0. Die Zürcher waren mit diesem Resultat noch gut bedient, denn Gegenwehr gab es kaum.
Gianluca Lombardi
Dominik Schmid (rechts) stellte Winterthur immer wieder vor Probleme. (Bild: Gianluca Lombardi)

Dominik Schmid (rechts) stellte Winterthur immer wieder vor Probleme. (Bild: Gianluca Lombardi)

Was der FC Wil am Samstagabend präsentiert hat, war eines der besten Spiele in der jüngeren Vergangenheit. Nicht nur wegen des deutlichen Resultats von 3:0, sondern vielmehr wegen seiner Art und Weise. Von Beginn weg waren die Ostschweizer hellwach und die spielbestimmende Mannschaft. Die fehlende Konzentration und Konsequenz, welche jüngst noch kritisiert wurde, war wie verflogen und einer der Schlüssel zu diesem Erfolg.

Man würde den Wilern Unrecht tun, wenn man den FC Winterthur als schwachen Gegner abstempeln würde, der einfach nichts auf die Reihe bekommen hat. Es waren vielmehr die Bemühungen des FC Wil, welche die Zürcher in Bedrängnis brachten und eine Vielzahl an Fehlern provozierte. Dass der Weg zur Führung gleich zwei solche gravierende Fehler beinhaltete, hatte schon fast symbolischen Charakter.

Zufriedene Spieler

Auch die Spieler wussten diese Leistung richtig einzuordnen. «Das war eine unserer besten Leistungen. Ich glaube noch ein Tick besser als gegen den FC Zürich», so Linksverteidiger Dominik Schmid über den Auftritt auf der Schützenwiese.

Der Sieg in Winterthur war aber auch ein wichtiger für die Moral der Mannschaft. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge (1:2 in Aarau, 1:2 gegen den FCZ) war dieses Erfolgserlebnis nötig. In beiden Partien zuvor betrieb die Mannschaft einen unheimlichen Aufwand, ohne sich dafür zu belohnen.

Sforzas Einfluss

Es scheint, als ob Ciriaco Sforzas Vorstellungen von Fussball immer besser umgesetzt werden. Seit seinem Amtsantritt sprach er immer wieder davon, dass er eine Mannschaft sehen will, die einen leidenschaftlichen und mutigen Powerfussball spielt. Es war exakt das, was in Winterthur präsentiert wurde. Die Fortschritte, die seine Mannen derzeit machen sind sichtbar und deuten auf eine unterhaltsame Spielzeit hin.

«Wenn wir so weiterspielen wie heute, mit dieser Mentalität, können wir auch mehr als den dritten Platz holen.», so Schmid weiter. Wohin die Reise für den FC Wil dann wirklich geht, wird sich in den nächsten drei Spielen zeigen. Dann heissen die Gegner Vaduz (H), Lausanne (H) und GC (A).

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