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Auf welcher Position ist Shaqiri am gefährlichsten?

Ist die Schweiz vom Torhüter abhängig? Ist der Stürmer der einsamste Mensch auf dem Platz? Sieben Nationalspieler beantworten die Thesen zur Nati.
Christian Brägger und Etienne Wuillemin
Xherdan Shaqiri (links) mag die Position im offensiven Zentrum am meisten. (Bild: Samuel Golay/Keystone (Lugano, 8. Juni 2018))

Xherdan Shaqiri (links) mag die Position im offensiven Zentrum am meisten. (Bild: Samuel Golay/Keystone (Lugano, 8. Juni 2018))

Die Schweiz ist auch an der WM 2018 von ihrem Torhüter abhängig.

Yann Sommer: Das denke ich nicht. Was ich aber bestätigen kann: Ich fühle mich sehr gut in Form. Ich spüre, dass ich Sicherheit ausstrahle. Und ich spüre auch das Selbstvertrauen des ganzen Teams. Überhaupt: Ich mache mir keine Gedanken, ob ich viel oder wenig zu tun haben werde in einem Spiel. Ich will mit der Schweiz immer einen guten Match zeigen. Egal, gegen wen. Was im Startspiel gegen Brasilien besonders wichtig ist: Dass wir als Team gut verteidigen, dass wir vielleicht ein Quäntchen Glück haben. Dass wir kompakt stehen – und mutig sind.

Die Schweiz scheitert auch dieses Mal, an einem grossen Turnier den Viertelfinal zu erreichen. Der Weg mit Brasilien in der Gruppe und Deutschland in einem allfälligen Achtelfinal ist zu kompliziert.

Stephan Lichtsteiner: Wir sollten uns keine Limiten setzen. Wir haben extrem viel Qualität in der Mannschaft. Uns ist bewusst, wie schwierig die Gruppe mit Brasilien, Serbien und Costa Rica ist. Trotzdem sind wir überzeugt, dass wir es packen werden. Schliesslich geht es darum, Grosses zu erreichen. Wir sind uns inzwischen gewohnt, uns für die grossen Turniere zu qualifizieren – und auch, dass wir im Achtelfinal dabei sind. Und nun wollen wir eben erreichen, was noch keine Schweizer Mannschaft geschafft hat, den Achtelfinal zu gewinnen. Es wird schwierig, und wenn wir dann eben ausscheiden, wäre es auch kein Drama. Scheitern gehört dazu. Aber wenn die Entwicklung über die Jahre immer so weitergeht, dann reicht es irgendwann für den grossen Wurf. Wir sehen das an Deutschland. Final, Halbfinal, Final, Halbfinal – immer nahe dran, und plötzlich kommt das Jahr, in dem der grosse Wurf gelingt.

Im vergangenen Jahr hat sich Akanji zum neuen Abwehrchef der Schweiz entwickelt.

Manuel Akanji: Ich denke, es ist wie im richtigen Leben: Man weiss nie, was passiert. Und dann kommt es, wie es kommen muss. Ich rechne mir nie zu viel aus. Und es ist auch egal, wer Chef ist. Ich hoffe einfach, dass ich spiele. Ich habe gute Leistungen gezeigt in Dortmund und bei der Nati. Wenn der Trainer dann doch auf jemand anderen setzt, dann muss ich mir das selbst zuschreiben, weil ich wohl zu wenig ­gemacht habe..

Der kräfteraubende Spielstil hat Behrami eine grössere Karriere gekostet.

Valon Behrami: Es ist tatsächlich so, dass ich manchmal so denke. Und das tut weh. Vor dem Schlafen zum Beispiel. Es bleibt mir nichts anderes übrig, als zu akzeptieren, dass ich stets Schmerzen habe. Wahrscheinlich auch nach der Karriere. Darum ist es jetzt umso wichtiger, dass ich die verbleibende Zeit meiner Karriere geniesse.

In der Mitte ist Shaqiri gefährlicher als auf dem Flügel.

Xherdan Shaqiri: Es wissen alle, dass dies meine Lieblingsposition ist. Natürlich würde ich gerne in der Mitte spielen. Aber am Ende des Tages verpasst uns der Trainer ein gutes Konzept. Eines, das zum Team als Ganzes passt. Jedes Spiel hat eine andere Geschichte. Dementsprechend stellt jeder Trainer auf. Ich probiere einfach, meine Leistung abzurufen, egal auf welcher Position.

Nicht der Goalie, sondern der Stürmer ist der einsamste Mensch auf dem Fussballplatz.

Haris Seferovic: Manchmal kann man das vielleicht so sehen. Der Stürmer wird ja immer an Toren gemessen. Wenn wir Stürmer vorne also versagen, dann sind wir zwar die Buhmänner. Aber wenn ich vorne einen Fehler mache, kann die Mannschaft diesen sofort ausmerzen. Dem Goalie hingegen kann niemand mehr helfen nach einem Fehler, dann ist es einfach ein Tor. Natürlich renne ich da vorne alleine rum, das bringt auch eine gewisse Eigensinnigkeit mit sich. Aber so muss man sein, wenn man als Stürmer erfolgreich sein will.

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