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WM-QUALIFIKATION: Später Rückschlag

Österreich verpasst die Chance, seine Lage zu verbessern. Das Team von Marcel Koller erreicht in Irland nach einem Gegentor in der 85. Minute nur ein 1:1.
Der Österreicher Aleksandar Dragovic (links) gegen den Irländer Daryl Horgan. (Bild: Aidan Crawley/EPA)

Der Österreicher Aleksandar Dragovic (links) gegen den Irländer Daryl Horgan. (Bild: Aidan Crawley/EPA)

Den Österreichern hätte die Revanche für das Hinspiel, das sie im November in Wien 0:1 verloren hatten, gelingen können. Sie führten ab der 32. Minute 1:0. Dass es schliesslich doch nicht zum Sieg reichte, dafür war das Geschehen ab der 83. Minute verantwortlich. Zuerst vergab Florian Grillitsch von Werder Bremen eine ausgezeichnete Möglichkeit, die zum 2:0 hätte führen müssen. Keine zwei Minuten später gewann Jonathan Walters, Mannschaftskollege von Xherdan Shaqiri bei Stoke, einen Zweikampf und ein Laufduell gegen Aleksandar Dragovic. Walters verschaffte sich möglicherweise mit einem Foul freie Bahn und traf in die rechte untere Ecke. Dragovic hatte sich im Lauf der zweiten Halbzeit leicht verletzt, Marcel Koller wechselte ihn jedoch mangels einer guten Alternative nicht aus. Ob der frühere Basler Verteidiger in der entscheidenden Si­tua­tion nicht mehr fit genug war, lässt sich nicht sagen.

Österreich darf sich keinen Ausrutscher erlauben

Nach dem späten Punktverlust können sich die Österreicher in ihren letzten vier Spielen nicht mehr viel leisten. Immerhin werden sie gegen die Serben, die dritte Spitzenmannschaft der Gruppe D, noch daheim spielen können. Sie waren bislang nicht annähernd so erfolgreich wie in der Qualifikation für die EM 2016, als sie unter anderem in Russland und in Schweden siegten und 28 von 30 möglichen Punkten holten. Österreich kam immerhin noch entgegen, dass sich Serbien und Wales mit einem 1:1 gegenseitig Punkte abnahmen. So beträgt nun Österreichs Rückstand auf Serbien und Irland je vier Punkte.

Österreichs 1:0, erzielt nach 32 Minuten, war ein Gemeinschaftswerk dreier Verteidiger. Sebastian Prödl liess einen flach getretenen Corner von David Alaba mit einer Täuschung zwischen den Beinen passieren. In seinem Rücken traf Martin Hinteregger vom FC Augsburg mit einem platzierten Innenrist-Direktschuss.

In der Gruppe G führten Spanien und Italien ihr Kopf-an-Kopf-Rennen mit budgetierten Siegen weiter. Spanien siegte in Mazedonien 2:1, Italien setzte sich nach anfänglicher Mühe in Udine gegen Liechtenstein 5:0 durch. Die Liechtensteiner wehrten sich besonders in der ersten Halbzeit bravourös. Kurz bevor Lorenzo Insigne nach 35 Minuten mit einem Schuss via Pfosten das 1:0 erzielte, wäre die Mannschaft aus dem Ländle beinahe in Führung gegangen. Aber der Routinier Michele Polverino verfehlte das Tor mit einem wuchtigen Abschluss von ausserhalb des Strafraums um ein paar Zentimeter. Spanien, dessen Sieg in Mazedonien nach einer frühen 2:0-Führung noch in Gefahr geriet, hat im Kampf um den Gruppensieg nach wie vor den Vorteil, dass es das Rückspiel gegen Italien Anfang September daheim austragen kann.

Ein Tor von Hördur Björvin Magnusson in der 90. Minute zum 1:0 bedeutete ein weiteres überraschendes Ergebnis für Island und die erste Niederlage von Kroatien in der Gruppe I. Diese Gruppe ist nebst der Gruppe D die ausgeglichenste. Noch vier Teams haben reelle Chancen auf die WM-Qualifikation.

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