WM-Gold für Stefan Küng in Griffnähe

RAD. Bei der Bahn-WM in Cali erarbeitete sich Stefan Küng die Chance, den bislang grössten Erfolg seiner Karriere zu realisieren. In der Qualifikation der Verfolger erreichte der 20jährige Thurgauer mit 4:21,203 (55,129 km/h) die zweitbeste Zeit.

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RAD. Bei der Bahn-WM in Cali erarbeitete sich Stefan Küng die Chance, den bislang grössten Erfolg seiner Karriere zu realisieren. In der Qualifikation der Verfolger erreichte der 20jährige Thurgauer mit 4:21,203 (55,129 km/h) die zweitbeste Zeit. Um den Hauch von zwei Zehnteln schneller war nach vier km einzig der Australier Alexander Edmondson. Er ist ebenfalls erst 20jährig, aber bereits zweifacher Weltmeister mit dem australischen Bahnvierer.

Der Final um WM-Gold zwischen Küng und Edmondson fand in der Nacht auf heute statt. «Die Beine sind gut, die Moral auch. Ich freue mich auf den Final», blickte Küng voraus. Seine Leistung in der Qualifikation war umso höher einzuschätzen, als er durch wechselnde Bedingungen benachteiligt war. «Als WM-Dritter des Vorjahres war ich erst im zweitletzten Lauf eingeteilt und hatte mit mehr Wind zu kämpfen als Fahrer wie zum Beispiel auch Edmondson, die bis zu einer Stunde früher gestartet waren.» Die 250 m lange Holzpiste in Cali ist nur überdacht und damit dem Wind ausgesetzt. Tom Bohli, der zweite Schweizer, 2012 bei den Junioren Welt- und Europameister in der Verfolgung, legte den ersten Kilometer als Drittschnellster zurück, vermochte das Tempo aber nicht bis zum Schluss durchzuhalten und musste sich mit dem 13. Rang bescheiden. (jc.)

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