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WM 2018: Das abwesende «Dream-Team» – diese Spieler vemissen wir

Die Endrunde in Russland naht in grossen Schritten, die Kader der Nationalteams stehen. Auch heuer haben einige der Arrivierten den Cut aus den verschiedensten Gründen nicht geschafft – irgendwie werden sie uns fehlen.
Christian Brägger

Simone Zaza, Stürmer (26)

Stürmer, 26, Italien.

Ja, wir vermissen die Squadra Azzurra, mit ihr die Tifosi. Und Simone Zaza, den tänzelnden Penaltyversager im EM-Viertelfinal 2016 gegen Deutschland. Gerne hätten wir ihm beim nächsten Elfer zugeschaut: Und erinnern uns an Marco Strellers Zungenspiel.

Paolo Guerrero

Stürmer, 34, Peru.

Peru fährt erstmals seit 1982 an die WM, muss aber auf seinen Captain verzichten; wegen Dopings (Kokain) ist Paolo Guerrero gesperrt. Der frühere Bayern-Profi – jetzt Flamengo – gibt sich unschuldig, ein Komplott von Claudio Pizzarro wittert die Mutter.

Mario Götze

Mittelfeld, 26, Deutschland.

In der 113. Minute liess Mario Götzes Tor die Deutschen im WM-Final 2014 gegen Argentinien jubeln. Man würde meinen, er hätte bei Coach Joachim Löw einen Blankocheck. Denkste. Nach einer schwachen Saison steht Götze nicht im Aufgebot.

Franck Ribéry

Mittelfeld, 35, Frankreich.

Bei der Bayern-Meisterfeier sagte ein Reporter zu Franck Ribéry: «Jubeln Sie bitte in die Kamera.» Der Franzose tat, was man ihm beschied, und schrie: «Jubel!» Der «Unverwüstliche» trat 2014 aus der Équipe Tricolore zurück, sie ist auch ohne ihn stark besetzt.

Renato Steffen

Mittelfeld, 26, Schweiz.

Renato Steffen gilt als Provokateur, als Heisssporn. Ein solcher steht jeder Mannschaft gut ins Gesicht, doch Trainer Vladimir Petkovic reicht das nicht. Steffen wechselte im Winter zu Wolfsburg, auch wegen der WM. Auch das reichte Petkovic nicht.

Radja Nainggolan

Mittelfeld, 30, Belgien.

Radja Nainggolan ist Raucher, ein wilder Hund, der neben dem Platz auch mal über die Stränge schlägt. Und er ist ein sehr guter Fussballer der AS   Roma. Weil er im belgischen Aufgebot keinen Platz fand, reichte Nainggolan via Instagram seinen Rücktritt ein.

Serge Aurier

Verteidiger, 25, Elfenbeinküste.

Bei PSG beleidigte Serge Aurier den Trainer Laurent Blanc zutiefst. Zudem schlug er einen Polizisten; die Strafe ein Jahr auf Bewährung. In Russland finden die Skandal-Geschichten des Tottenham-Profis keine Fortsetzung – die Elfenbeinküste ist nicht dabei.

David Luiz

Verteidiger, 31, Brasilien.

Seit letztem November hat David Luiz für Chelsea lediglich 122 Minuten gespielt. Er soll an rätselhaften Knieproblemen leiden, Spezialisten bewirkten wenig. So konnte er für Coach «Tite» keine Option sein bei der Mission, das 1:7-Trauma zu überwinden.

Javi Martinez

Verteidiger, 29, Spanien.

Marktwert 40 Millionen Euro, seit Jahren bei den Bayern eine feste Grösse. Aber in Spanien ticken die Uhren anders, die Dichte an Weltklassespielern beim WM-Mitfavoriten ist extrem und für Javi Martinez, den Weltmeister 2010, kein Platz im Kader.

David Alaba

Verteidiger, 25, Österreich

Ja die Österreicher. Es war schön, sie vor zwei Jahren wieder einmal an einem Grossanlass zu sehen. Sie flogen hoch, und dass ihnen die Turniererfahrung fehlte, liessen sie aussen vor. Dann begangen sie zu leiden. Und erholten sich bis heute nicht.

Joe Hart

Torwart, 31, England.

Einst hiess es, mit Joe Hart habe sich endlich Englands manifestes Goalie-Problem gelöst. Das war verfrüht. Bei Manchester City vertraute Trainer Pep Guardiola dem 31-Jährigen nicht, nun überging ihn ebenfalls Nationalcoach Gareth Southgate.

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